Grüne Logik: Für Ricarda Lang sind Homosexualität und Abtreibung „universelle Menschenrechte“

Michael van Laack

Menschenrechte hätte es zwar auch getan, weil in dieser Wortbedeutung bereits steckt, dass diese Rechte für alle Menschen an jedem Ort und zu jeder Zeit gelten. Aber OK, Verstärkungen sind ja allgemein üblich geworden.

Der Terroranschlag eines in Norwegen lebenden Iraners und das Urteil des US-amerikanischen Supreme Court zu Roe vs. Wade in einem kurzen Tweet in Zusammenhang zu stellen, ist allerdings schon eine Meisterleistung. Aber auch das kann man Frau Lang noch nachsehen, denn sie braucht täglich ihre Dosis Kampf für oder gegen irgendetwas. Deswegen kann man verstehen, dass sie auch gern gegen zwei (aus ihrer Sicht) unerträgliche Zustände ankämpft.

Ein Menschenrecht ist ein Recht, dass jeder Mensch wahrnehmen kann

Nicht einzusehen ist aber – und alle queeren Menschen sollten eigentlich aufschreien, wenn sie diesen Tweet lesen, dass Homosexualität (oder auch nur das Ausleben in der Öffentlichkeit) ein Menschenrecht darstellt. Denn ein Recht, von dem nicht jeder Mensch gebrauch machen kann ist kein universelles. Wer nicht homosexuelle ist, besitzt dieses Recht nicht einmal in der Theorie, weil es gegen seine eigene menschliche Natur ist, homosexuelle Akte in welcher Form auch immer zu setzen.

Auch Abtreibung kann kein Menschenrecht sein, lediglich könnte es ein Frauenrecht sein, weil Männer bekanntlich nicht schwanger werden können. Aber solche Kleinigkeiten muss man halt ausblenden, wenn es um den Kampf geht. Zum Thema Abtreibung haben wir auf conservo in den vergangenen Wochen manches geschrieben, weshalb ich hier auch kein Traktätchen zum Thema verfassen möchte. Nur so viel: Eine Gesellschaft, die das Verhindern der Geburt eines Menschen als Recht ansieht, sinkt (zumindest in Teilen) hinter antike Moral- und Wertvorstellungen zurück.

Wie auch immer! Auf das dumme Geschwätz vom Bindemittel der globe alen rechten muss ich nicht eingehen. denn dieses Standardgesülze ist es nicht wert. Ricarda Lang gibt auch mit diesem Tweet wieder i ein schönes Beispiel dafür, dass ein Bundestagmandat nicht automatisch mit der Eingießung der Gabe der Weisheit verbunden sein muss. Es reicht, wenn man das richtige Geschlecht hat und die Fähigkeit, seine innerparteilichen Konkurrenten zu verdrängen.

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43 Kommentare

  1. Ich gehe davon aus, dass Ricarda Lang in ihrer Behausung keine Spiegel hat.

    Mit sorgenvollen Grüßen

    Ihr

    Dieter Farwick

  2. Die dämliche Schranze sollte vielleicht mal einen Exkurs in Geschichte machen, deutscher Geschichte. Da hatten die Frauen keine großen Rechte, kein Wahlrecht, sie wurden in ein Klischee gepresst. Eine Wohlstand gepamperte mit großer Klappe, die die durch unsere Vorfahren erkämpften Frauenrechte in den Dreck zieht. Die sollte mal mit Alice Schwarzer in den Ring gehen, die im Feminismus ganz andere Vorstellungen hat, als Ricarda Lang. Was ist Feminismus, ein Modebegriff?

    Vom Wohlstand gepampert, nicht genügsam zu unserer Toleranz ihnen gegenüber, fordern sie Sonderstellungen, öffentlicher Prostitution, na ob das mohammedanischen Muslimen gefällt, dann sollten die Durchgeknallten Plärrgänse nicht greinen, wenn das nicht so ist.

    Recht auf Abtreibung, brisantes Thema, wo ich lediglich meine, das Frauen und Kinder nach einer Vergewaltigung dieses Recht eingeräumt wird, weil unsere Neusiedler sie gerne zu ihren Brutkästen versklaven wollen. Es ist Hochverrat an den Opfern, Hochverrat am verantwortungsbewussten Leben, Züge der Euthanasie unschwer erkennbar, denn jedes Leben ist es wert dafür zu kämpfen. Ricarda Lang könnte nicht so die große Schnauze haben, wenn man sie abgetrieben hätte und sie eine relativ behütete Kindheit.

    1. Nach Lesart von T-Online war es ja auch kein Muslim sondrn ein “Rechter” Zitat “Nur etwa die Hälfte konnte einer Tätergruppe zugerechnet werden: Zu einem Großteil waren die Taten rechtsmotiviert, dann folgten mit deutlichem Abstand die Kategorien “religiöse Ideologie” und “ausländische Ideologie”. Repräsentativ können die Zahlen wegen der großen Leerstellen allerdings nicht sein. Das Ministerium selbst schreibt, dass detaillierte Erkenntnisse kaum möglich seien.
      Güner Balci, die Integrationsbeauftragte des Berliner Stadtbezirks Neukölln, hat zwei Gruppen im Fokus. “Besonders in reaktionären religiösen und rechten Milieus ist Ablehnung und Hass gegenüber gleichgeschlechtlichen Lebensweisen immer wieder sehr ausgeprägt”, sagte sie kürzlich der “Welt” und forderte, dass etwa Moscheegemeinden eine Vermittlerrolle übernehmen müssen.” Es wundert mich, dass die “Bild” das Kind beim Namen nennt https://www.bild.de/politik/kolumnen/kolumne/kommentar-zum-skandal-statement-nach-oslo-anschlag-gruene-doppelmoral-80520330.bild.html und die “Erfahrungen” dieses jüdischen Mitbürgers basieren wohl auch auf Taten der Rechten https://www.bild.de/regional/hamburg/hamburg-aktuell/vor-278-tagen-pruegelte-aram-a-17-aus-hass-laut-anklage-einen-glaeubigen-auf-der-80498034.bild.html Wie mich das grünrote Pack ankotzt.

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