Deutschland verblödet: 62 % halten drei, 19, 456, 2189 oder mehr Geschlechter für möglich!

Michael van Laack

Auf Umfragen soll man nichts geben. Das sagen wir eigentlich immer dann, wenn uns ein Ergebnis nicht zusagt. Bei Wahlumfragen ist das gut zu beobachten. Verliert die Partei, der man angehört oder für die man zumindest die Daumen drückt, ist das grundsätzlich nicht aussagekräftig, vielleicht sogar manipuliert. Steigt sie, wird die Umfrage sofort getwittert und bejubelt.

Deshalb werden manche die aktuelle INSA-Umfrage – die zutage förderte, dass 49 % der Bürger glauben, es gäbe mehr als zwei Geschlechter und weiteren 13 % egal ist, ob der Staat den Glauben daran fördert und entsprechende Gesetze erlässt – wohl auch nur mit einer wegwerfenden Handbewegung als morgen schon gealtert abtun.

Umfrage sind das meistunterschätze Lebenswirklichkeits-Tool

Das taten wir auch, als vor zehn Jahren erstmals die Kritik an den Kirchen so laut wurde, dass eigentlich in allen Generalvikariaten die Alarmglocken hätten schellen sollen, nachdem erstmals bei einer Umfrage die Mehrheit der befragten “Christen“ kundtat, dass sie nicht an die Auferstehung glaube. Wurde seitdem gegengesteuert, um das Glaubenswissen und die Mission zu verstärken? Nein – auch heute noch heißt es kirchlicherseits stets: Umfragen spiegeln nie die tatsächliche gesellschaftliche Entwicklung und die Positionierung einer Gruppe wider.

Ähnliches sahen wir im verflossenen Jahrzehnt zuerst bei der FDP, dann bei der SPD, anschließend der CDU und nun auch bei der AfD. Es interessiert die Spitzen nur selten, wenn Umfragen zu konkreten die Partei betreffenden Umfragen (Bewertung der Kompetenz auf bestimmten Feldern z. B.) desaströse Ergebnisse zeitigen. denn Parteien machen immer alles richtig. Es sind die Wähler, die einfach nicht verstehen wollen, wer und/oder was am besten für sie ist.

Achselzucken oder Wegducken – Das freut die Buntfaschisten!

Deshalb halte ich die INSA-Umfrage von heute auch für ein Alarmzeichen, dass all jenen in den Ohren klingeln muss, die die Genderideologie öffentlich bekämpfen. Sie müssen noch lauter werden, noch präzisere Darstellungen verbreiten. Sie müssen endlich das tun, was die Gegenseite macht. Missionieren!

Dazu fehlen uns die Medien, höre ich sagen. – Dazu fehlt euch der Wille, meine ich! Denn die Tatsache, dass es heute bereits etwas mehr als der Hälfte der Bundesbürger egal wäre, wenn das Gendersternchen zur Pflicht würde (ein weiteres Ergebnis dieser INSA-Umfrage) , spricht ein klare Sprache. Es war in der Geschichte immer die Gleichgültigkeit und die nicht vorhandene Sensibilisierung bzw. Sensibilität für Gefahren, die es politischen Religionen einfach machte, sich zu etablieren und ggf. eine Diktatur zu errichten.

Widerstand im Kleinen – Millionen Individuen werden ein Sauerteig

Wenn wir nicht möchten, dass unsere Kinder und Enkel an den Schulen bereits in der KITA erklärt bekommen, dass sie, wenn sie groß sind, sich jedes Jahr ein neues Geschlecht aussuchen dürfen, dem sie zugerechnet werden möchten (vielleicht eines Tages sogar dazu gedrängt werden), müssen wir überall aktiv werden.

Am Arbeitsplatz, im Freundeskreis, im Sportverein. Immer dann, wenn sich die Gelegenheit ergibt, unaufdringlich Stellung zum Gender-Gaga beziehen. Selbstverständlich kann es sein, dass unsere Bemühungen am Ende erfolglos bleiben, aber dann müssen wir uns zumindest nicht vorwerfen, wie die vielen nichts gesagt zu haben oder – noch schlimmer – keine Meinung zu einer so wichtigen Frage zu haben; einer Frage, die die Keimzelle der Gesellschaft betrifft: die Familie!

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4 Kommentare

  1. Mehrere Geschlechter – ja, werter Autor, 62% fassen das Wort Geschlecht in der “Bildungsnation” Deutschland ganz offenbar noch im ursprünglichen Sinne auf, im Sinne das lat. gens (gentis f.). Da kannten die Römer auch eine ganze Menge Geschlechter. Denken Sie auch an Hundings Gesang in der Walküre: “Ich weiß ein wildes Geschlecht…” – damit sind auch nicht Frauen oder Männer gemeint, sondern die Wälsungen oder Vǫlsungar, wie es altwestnordisch korrekt hieße. 62% wissen das eben noch, das ist doch ein gute Nachricht.

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