Michael van Laack

Nuradi Abacarov heißt er, ist mittlerweile 20 Jahre alt, wurde 2017 als knapp 16-jähriger Deutscher Meister im Boxen in der Altersklasse U17. Ihm wird Körperverletzung mit Todesfolge zur Last gelegt. Der mehrfach wegen Gewaltdelikten vorbestrafte junge Mann hätte Deutschland schon längst verlassen müssen. Doch ins homophob geprägte und vom Islam dominierte Tschetschenien wird (wie in viele andere Länder, in denen der Koran und die Hadithe Gesetzesstatus besitzen), seit vielen Jahren nicht abgeschoben.

Der Vorgang hätte niemals Aufsehen erregt, wäre das Opfer nicht “Mitglied” der queeren Community, deren Flagge von den meisten deutschen Politikern, Bischöfen, Unternehmensvorständen und Journalisten mittlerweile höher geachtet wird als Schwarz-Rot-Gold.

Unterdrückung queerer Menschen größer als zur Zeit des Nationalsozialismus… oder so!

Auch soll die deutsche Sprache den Ansprüchen der LGBTIQA+usw. Community bzw. den sich in dieser Gemeinschaft tummelnden geschätzt 3.000 Geschlechtern angepasst und die Bürger über die Medien ans Lesen und Sprechen des Gendersternchens gewöhnt werden. Ebenfalls für diese Gruppe wurden Abermillionen Euro Umstellungskosten für das zusätzliche “d” für “divers“ in Personalausweis, Antrags- und Bestellformularen ausgegeben.

Die “Ehe für alle” ist selbstverständlich auch auf Betreiben des Regenbogens eingeführt worden und demnächst wird man ihnen und den von den meisten Queeren gegen jeden Angriff der bösen Rechten verteidigten Muslime zuliebe auch die Polygamie unter dem Tarnnamen “Verantwortungsgemeinschaft” einführen. Last but not least wird das Transsexuellengesetz dahingehend geändert, dass ab jetzt jeder Bürger sein Geschlecht einmal pro Jahr wechseln darf und es eine Ordnungswidrigkeit darstellen soll, wenn ich eine Person mit Bart, Brusthaar ohne Brüsten im Minirock und auf Stöckelschuhen nicht mit Frau XY anrede, sondern weiterhin mit Herr Z.

Queere Menschen trauen sich außer zu den hunderten CSD-Partys kaum mehr auf die Straße

Das alles beweist unzweifelhaft, wie massiv queere Menschen in Deutschland unterdrückt und gedemütigt, inhaftiert, gefoltert und getötet werden. Wie eben jüngst auf dem CSD in Münster, als ein mehrfach ins Gesicht geschlagener 25jähriger Transmann (was konkret das ist, weiß ich wegen der zahlreichen unterschiedlichen Definitionen, die in der Regenbogenszene kursieren, leider nicht) so tragisch auf den Hinterkopf stürzte, dass er wenige Tage später im künstlichen Koma verstarb.

Wie gesagt, der Fall wäre in den Medien kaum der Erwähnung wert gewesen, hätte es sich nicht um einen queeren Menschen gehandelt. Man erinnere sich z. B. an den Fall “Markus B.” in Köthen. Damals gab es keine “zentrale Trauerveranstaltung” und der “Vorfall” wurde zwar nicht geräuschlos, aber doch sehr leise und ohne Empathie für das Opfer journalistisch abgearbeitet.

Es muss verhindert werden, dass Migrantophobie und Islamophobie aufflammen!

In der Causa Malte war das anders. Bisher zumindest! Jetzt, wo klar ist, dass es sich beim Täter nicht um einen römisch-katholischen Traditionalisten mit AfD-Mitgliedsausweis handelt, sondern um einen abgelehnten und lediglich mehrfach geduldeten Asylbewerber aus Tschetschenien, der in Deutschland das Boxen lernte, dürften Nancy Faeser, Ruprecht Polenz und Katrin Göring-Eckardt (um nur einige Lobbyisten der buntfaschistischen Szene zu nennen), die in den letzten Tagen ganz heftig auf die Opferpauke geschlagen haben, rasch das Interesse verlieren.

Denn sich mit ideolgischen Nährböden auseinanderzusetzen, die Homophobie begünstigen, aber keineswegs auf “Grundstücken” der politischen Rechten oder fundamentalistischen Christen liegen, ist ihre Sache nicht. Das könnte Vorurteile und entsprechend Migrantophobie und Islamophobie fördern. So etwas darf selbstverständlich niemand wollen, der aufrecht, anständig und “unserer Demokratie” zugewandt ist.

Schließlich gehört der Täter einem Kulturkreis an, der von den “Nazis” immer wieder öffentlich und selbstverständlich vollkommenen unberechtigt kritisiert wird. Deshalb glaube ich nicht, dass Maltes tragischer Tod in 24 Stunden noch auf den ersten Plätzen der News zu finden ist und 2023 ein offizielles Jahresgedächtnis statfinden darf, das auch nur von halb so zahlreicher Prominenz begleitet wird, wie die Gedenkfeier in Münster vor zwei Tagen.

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