Michael van Laack

Im von vielen Medienvertretern aus gründen verhassten Thüringen haben CDU und AfD mit 38 zu 36 Stimmen gegen die rot-rot-grüne Minderheitsregierungskoalition beschlossen, dass Landtagsabgeordnete und Mitarbeiter in ihrer öffentlichen Kommunikation das gendern einzustellen haben.

Was in Thüringen geht, sollte auch in anderen Bundesländern möglich sein. Damit meine ich nicht zwingend gemeinsames Abstimmungsverhalten von Unionsparteien und der AfD. Denn Merz und andere würden eher der Linkspartei beitreten, als gemeinsam einen Antrag durch die Parlamente zu bringen.

Nicht nur in der Bevölkerung hält eine Mehrheit gendern für eine Verhunzung der deutschen Sprache.

Doch innerhalb der meisten Altparteien (wenn man mal die Grünen ausnimmt) gibt es genug Mandatsträger, denen das Gendern auf die Nerven geht. Problemlos ließen sich in fast allen Bundesländern Mehrheiten finden, um Gendern in Wort und Schrift zumindest im Parlamentsbetrieb zu untersagen.

Eine solche Botschaft würde vermutlich auch bei den Granden von ARD und ZDF zum Umdenken führen. denn welchen Sinn würde es machen, wenn die Moderatoren fleißig gendern, ihre Interviewpartner sich hingegen stur an die Regeln der deutschen Sprache hielten? Auf die Dauer kämen die Damen, Herren und Pseudo-Diversen vom ÖRR sich zweifellos ziemlich dämlich vor.

Also, liebe Abgeordnet*innen überall in Deutschland: Seid mutig. Seid wie die Thüringer! Wenigstens in dieser einen Frage!

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