Um ihre manchmal aberwitzigen Projekte zu finanzieren, sinnen Rote und Grüne ständig nach neuen Einnahmequellen. Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen – grün/rot bzw. rot/grün regiert – haben ein neues Faß aufgemacht: die Grunderwerbsteuer. Beide Bundesländer heben den Steuersatz nun von 3,5 auf 5 Prozent an. (Das entspricht dem Verlust eines durchschnittlichen Monatsgehaltes eines Normalverdieners.) Die Erhöhung belastet insbesondere junge, bauwillige Familien, zumal parallel zur Anhebung der Grunderwerbsteuer die Wohnungseigentumsförderung quasi gestrichen wird. Wegen der erklärten Familienorientierung bleibt denn auch der Freistaat Bayern bei 3,5 Prozent und bekennt sich klar zum Haus- und Grundeigentum. Das Drehen an der Grunderwerbsteuer-Schraube gibt einen kleinen Vorgeschmack auf das, was uns blühen wird, wenn diese Glücksritter die Bundesregierung stellen würden.

Von conservo

Conservo-Redaktion