Nordkirche ohne Atembelastung

Wie „Welt online“ berichtet, soll die künftige „Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland“, kurz: Nordkirche, ihren Energieverbrauch und damit den Ausstoß des „Klimakillers“ Kohlendioxid drastisch reduzieren. Ziel sei es, bis zum Jahre 2050 CO2-neutral zu sein. Das beschloß die Synode der Nordkirche jüngst in Rendsburg. Dabei sollen die Emissionen dort, wo es ginge, auf null sinken, und wo es nicht vermeidbar sei, sollten sie kompensiert werden. Eine interessante Meldung, die zum Nachdenken fordert:

Wie soll denn das verdammte CO2 in der Kirche eingedämmt werden? Dürfen die so verfolgten Christen hinfort etwa nicht mehr atmen? Die ausgeatmete Luft – und beim Beten gibt es keine andere Möglichkeit – enthält etwa hundert Mal soviel Kohlendioxid wie die eingeatmete (4,5 % statt 0,04 %). Heißt es nun: „Beten ist Klima-Mord“? Oder werden die Gläubigen nun gebeten, während des Gottesdienstes das Atmen ganz einzustellen? Da hilft nur ein kurzes Stoßgebet, frei nach Ludwig Thoma: „Herr, tu Deinen Himmel auf und laß Hirn herniederfallen!“

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