Sie wissen schon: Bei uns gibt´s jetzt die „Energiewende“ – aber die kommt wohl ein bißchen anders als gedacht: Kein Atom und keine Kohle mehr – stattdessen Windräder von Berge & Meer. Vergessen wir ´mal für ´ne Weile, daß es zum Transport des Stromes nicht genug Leitungen gibt und Grüne gegen Grüne kämpfen, wenn´s um die Standorte der Masten geht. Wichtiger: Es wird immer klarer, daß der „alternativ“ erzeugte Strom nicht reichen wird. Und unsere Nachbarn in Ost und West haben schon blaue Flecken an den Beinen vom vielen Schenkelklopfen vor Freude ob der Blödheit der Deutschen, denen sie – die lieben Nachbarn – nun artig teuer ihren (Atom-)Strom verkaufen können. Aber wie das bei Radikaldenkern wie den Deutschen oft so ist: Erst mal abschalten, dann sehen wir weiter – nämlich bald nichts mehr.

Derweil stellt der grüngefärbte Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, offensichtlich bar jeder wirtschaftlichen Kenntnis grünäugig Kostensenkungen in Aussicht. Man faßt es nicht! Nun bleiben wir mal auf der Sachebene:

Stromerzeugung in Deutschland aus Kernenergie kostet bei 150 Milliarden Kilowattstunden (kWh)  etwa 5 Cent/kWh, also rd. 7,5 Milliarden Euro. Die gleiche Menge Stromerzeugung in Deutschland aus Offshore-Windanlagen kostet etwa 15 Cent/kWh und aus Solaranlagen 30 Cent/kWh. Wenn man beide miteinander zu je 50 Prozent mixt, entstehen rd. 22,5 Cent/kWh. Diese Preise, nebenbei erwähnt, sind auf zwanzig Jahre garantiert! Fazit: Die angegebene Menge von 150 Milliarden Kilowattstunden kostet aus „alternativen“ Anlagen also rd. 33,75 Milliarden Euro – verglichen mit den 7,5 Milliarden Euro für Strom aus herkömmlichen Anlagen sind das also Mehrkosten von mehr als 26  Mrd. Euro!

Wer sich von den vielen Milliarden nicht verwirren lassen will, kann die Rechnung – nämlich auf einen  Haushalt bezogen – plastischer darstellen: 26 Mrd. Mehrkosten kann man durch die Zahl von rd. 40 Millionen Haushalten in Deutschland dividieren. So ergibt sich eine jährliche Mehr-Belastung pro Haushalt von rd. 650 Euro. Dank der „Energiewende“.

Von conservo

Conservo-Redaktion