DVon Thomas Böhm*)

Schwimmzeiten für Transen, Friedhöfe für Lesben, Toiletten für Sitzstehpinkler, Sonderfeiertage für Muslime. Deutschlands linksgrüne Politiker sorgen für die Minderheiten und treten dabei dem „Normalbürger“, also dem Steuerzahler, also der Mehrheit, der die Extrawürste finanzieren muss und der in seinem Alltag eingeschränkt wird, in den Hintern.

Werden diese Sonderwünsche alle erfüllt – und das werden sie, weil in Deutschland der Schwachsinn gesetzlich verankert, schon immer von oben herab auf die Bevölkerung rieselte – ist das Scheunentor für all die anderen Minderheiten, die sich schlecht behandelt fühlen, also eben alle Mini-Minderheiten, ganz weit aufgestoßen.

Beispiele für Extrawürste

Machen wir uns darauf gefasst, dass unser Leben bald völlig umgekrempelt wird. Freuenwir uns auf diese neuen Einrichtungen und Angebote:

Überholspuren für flinke Fußgänger

1.Klasse-Sonder-Abteile für Zugereiste

Kita-Plätze für Kinderschänder

Trauungen für Ringkämpfer

Bankkonten für falsche Fuffziger

WLAN für Obdachlose

Rechtsfreie Räume für linke Krawallmacher

Aussichtsplattformen für Klaustrophobiker

Kirchen ohne Kanzeln und Weihrauch für Atheisten

Soziale Netzwerke für Asoziale

Extra-Friedhöfe für Kuscheltiere und ihre Liebhaber, für Schnapsleichen und Nekrophile

Schwedische Gardinen für Fensterputzer

Stillräume für Schreihälse

Supermärkte ohne Kassen für gewisse Leute, die gerne einkaufen, aber gerade kein Geld zur Hand haben

Luftleere Räume für Allergiker

Autowaschanlagen für Warmduscher

Universitäten und andere Leeranstalten für Blondinen

Bibliotheken für Analphabeten

Druckräume für spritzige Diabetiker

Herren-Boutiquen für Hosenscheißer

Schlachthöfe für Schweinepriester

Fernsehprogramme für Blindfische

100.000 Volt-Blitzer für lichtscheues Gesindel

Streichelzoos für ganz besonders gute Tierfreunde

Ruheräume für ADS-Kinder

Feinschmeckerlokale für Grobiane

Minderheiten gegen Minderheiten, alle gegen Mehrheiten

Oh ja, diese Liste könnte man ewig verlängern. Schließlich gibt es, wenn man es genau sieht, über 80 Millionen Minderheiten in Deutschland, die alle bedient und beglückt werden müssen – damit man auch allen gerecht wird. Denn wenn bestimmte Minderheiten auf Kosten anderer Minderheiten bevorzugt werden, fühlt sich die benachteiligte Minderheit minderbemittelt und fühlt sich von der konkurrierenden Minderheit mit Sicherheit diskriminiert. Und das passt ja nun wohl nicht zu einem Sozialstaat wie Gaga-Deutschland.

*) Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ und regelmäßiger Kolumnist auf conservo.

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