Alex Cryso

Dass unser demographischer Wandel einem einzigen Jammertal gleicht, dürfte hinlänglich bekannt sein: Während Deutsche weitestgehend beziehungs- und kinderlos bleiben, kommen ganze Heerscharen von Migrantensippen ins Land, um die hiesigen Verhältnisse zunehmend auf den Kopf zu stellen.

Die Intelligenz stirbt weg, wohingegen sich die Dummheit konstant breit macht. Um dem Ganzen noch ein wenig auf die Sprünge zu helfen, machte nun in Beitrag aus der Reihe „Y-Kollektiv“ Menschen ab 14 Jahren auf das Thema der gewollten Unfruchtbarkeit bei jungen deutschen Frauen aufmerksam. „Sterilisation mit 22: Der Traum vom kinderlosen Leben“ lautete der Titel einer Koproduktion von ARD und ZDF, welche dafür sorgen soll, dass der deutsche Nachwuchs in Zukunft vollends ausbleibt.

Schwule und Lesben haben Argumente gegen das Gebären

Zu Wort kam genau das, was in Deutschland derzeit glaubt, den Ton angeben zu müssen: Ein Homosexueller aus Pinneberg, eine 22-jährige Deutsch-Türkin aus dem linksgrünen Tübingen sowie eine Transgender-Lesbe aus Weimar. Letztere ist ihrem Aufkleber auf dem Laptop nach zu urteilen ein Mitglied oder zumindest eine Sympathisantin der linken Terrorgruppe Antifa. Sogar das Klimazelt der linksalternativen KüfA (Küche  für alle/Volxküche) besuchte die Moderatorin am Schluss.

Menschen, die hingegen das Kinderkriegen von jungen deutschen Frauen befürworten, kamen leider keine zu Wort. Neben allerhand Pseudo-Fachgesimpel über Kinderseelen wurden auch solche Aspekte wie Überforderung oder Geldmangel erwähnt. Eingestreut wurde außerdem, dass rund 20 Prozent aller Eltern ihre Entscheidung der Nachwuchsgenerierung wieder rückgängig machen würden, so die  GEZ-Propaganda.

Durch die konstante Zuwanderung wächst die Bevölkerung in Deutschland immer weiter an, wobei die Migration aus den arabischen Ländern den höchsten Anteil bildet. Vor allem Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg und Nordrhein-Westfalen hatten lange Zeit die höchsten Zulaufraten zu verzeichnen. Auch die Verjüngung wird in erster Linie durch Ausländer bedingt. Unter dessen geht der Weg der ethnisch Deutschen in eine komplett andere Richtung: So betrug 2021 der Anteil aller Unter-20-Jährigen lediglich 18,5 Prozent, den der Menschen zwischen 20 und 60 Jahren jedoch 52,1 Prozent und den der Über-60-Jährigen 29,4 Prozent.

Deutschland altert, aber die Jungen aus den eigenen Reihen kommen kaum noch nach. Bereits seit 1972 gilt die Sterberate bei uns als höher als die Geburtenrate. Die klassische Mehrkindfamilie geht bei den Deutschen konstant zurück, der Gesamtgeburtenrückgang liegt bei 68 Prozent. Mittlerweile bleiben wohl 23 Prozent aller deutschen Frauen kinderlos, so dass das Bestanderhaltungsniveau von 2,1 Kindern pro Frau schon seit etlichen Jahren dramatisch unterschritten wird. Alarmierend ist zudem, dass ausgerechnet die Kinderlosen wiederum zu den Gebildeten und Qualifizierten unseres Landes gehören.

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Von conservo

Conservo-Redaktion