100 Watt-Birnen gehen schon lange nicht mehr, 75 Watt-Birnen auch nicht. In Deutschland geht das Licht aus, und Menschen werden vergiftet, weil „Grüne“ es so wollen. Man reibt sich die Augen. Sind wir nicht brave Bürger, die fein säuberlich den Müll trennen und Energie sparen? Jahrelang haben wir den Schalmeien der „Grünen“ gelauscht, die das Lied sangen: „Die Energiesparlampe verheißt eine bessere, umweltschonende Zukunft“. Und nun das. Eine apokalyptische Katastrophe: Die „Energiesparlampen“ mögen zwar Energie sparen, vergiften aber die Benutzer. Wie das? Das Umweltbundesamt hat nach einer Meldung der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (4.12.10) festgestellt, daß den Menschen Gesundheitsgefahren durch entweichendes Quecksilber bei zerbrochenen Energiesparlampen drohen. Wer schon mal versucht hat, hat eine Birne in die Lampenhaltung zu drehen und dabei die Birne fallen ließ, weiß, wovon die Rede ist. Ein alltäglicher Vorgang. Also ein alltägliches Risiko! Geht eine Lampe zu Bruch, könne das giftige Schwermetall in die Raumluft gelangen, meint das Umweltamt. Nach einem Bruch steige die Quecksilberbelastung um das 20-fache (!) des Richtwertes von 0,35 Mikrogramm pro Kubikmeter für Innenräume. Es wäre also dringend erforderlich, die europäische Verordnung zu den „Energiesparlampen“ auf den Prüfstand zu stellen. Die bisherigen Lampen mögen zwar mehr Energie verbraucht haben, aber sie waren wenigstens sicher. Allen Warnungen zum Trotz dürfen aber nur noch die gefährlichen Quecksilberbirnen verwendet werden. Wenn schon Energie Sparen, dann mit Birnen, von denen keine Quecksilber- oder sonstige Belastung ausgeht. Und solange es die nicht gibt, sollten die alten Birnen wieder erlaubt werden. Oder gehen die Grünen nach dem Motto vor: „Hauptsache Energie sparen, auch wenn die Menschheit dabei vergiftet wird“?

Von conservo

Conservo-Redaktion