Wie stets an dieser Stelle ein kleiner Blick nach USA. Obamas Glanz versiegt, er ist vom „Heilsbringer“ zum Unheilbringer mutiert. Der Präsident kriegt die Arbeitslosigkeit nicht in den Griff. Daran aber wird er gemessen, wenn im nächsten Jahr Neuwahlen anstehen. Eigentliche Ursache der hohen Arbeitslosigkeit (fast 14 Millionen Arbeitslose) ist die anhaltende Konjunkturschwäche. Als typisch staatsgläubiger Linker vertraute Obama immer wieder auf keynesianische Arbeitsmarkt-Programme, die aber keinerlei grundlegende Änderung der Malaise erbrachten. Nun läuft Obama die Zeit davon. Die Geschichte der USA ist auch nicht auf seiner Seite: Seit der Präsidentschaft Franklin D. Roosevelt gelang noch keinem Präsidenten eine zweite Amtszeit, wenn die Arbeitslosenquote mehr als 7,2 Prozent betrug.

Von conservo

Conservo-Redaktion