Unsere Gesellschaft hat sich zwar stark in die linke Himmelsrichtung bewegt. Aber so ganz in der linken Ecke will sie dann doch nicht stehen. Wir stecken in vielen ernsten Krisen, an denen der sozialistische Urahn Karl Marx seine helle Freude gehabt hätte. Normalerweise profitiert der linke (und rechte) Rand von solchen Situationen, der linke besonders, weil er stets Heil verspricht. Doch die Bürger – jedenfalls die allermeisten – scheinen taub zu sein gegenüber den linksradikalen Ideen, wie sie z. B. „Die Linke“ verheißt – von den kommunistischen Splittergruppen ganz zu schweigen. Schaut man sich die Erfolglosigkeit der Ewiggestrigen genauer an, wird deutlich, daß es ihnen an einer glaubwürdigen (und umsetzbaren!) Alternative mangelt. Schreien, klagen, wettern und das bestehende System in Frage zu stellen, ist halt wohlfeiler, als eine wirklich neue, bessere Ordnung zu schaffen.

Beispiele verfehlter Umsetzung ideeller Träume gibt es genug – genügend blutige sozialistische Experimente, zu viele. UdSSR, China, Kambodscha, Kuba, Vietnam etc. – trotz aller Versprechungen gelang keine menschenwürdige Gesellschaft, sondern herrsch(t)en Terror, Gewalt und Intoleranz. Die Ideen der Linken, mögen sie auch noch so verlockend sein, halten der Realität nicht stand. In allen diesen Gesellschaften grassieren Neid, Betrug, Korruption und Verantwortungslosigkeit. Den Mut, dies zuzugeben, hat aber bisher noch kein Linker gezeigt. Stattdessen zeigen sie mit allen zehn Fingern nach „rechts“ und rufen zum Kampf „gegen rechts“ auf. Das ist die Methode „haltet den Dieb“.

Von conservo

Conservo-Redaktion