Nach einer Meldung des „Deutschlandradio“ werden deutlich mehr illegale Einwanderer gefaßt, und der Migrationsbericht der Bundesregierung 2011 beklagt, daß der Zuzug Hochqualifizierter hingegen gering bleibe. In anderen Worten: Auch bei den legal Einwandernden bleibt Deutschland nach wie vor ein Mekka für die Unterschicht bestimmter, oft moslemischer Länder, und nur wenige Hundert sind hochqualifiziert. Aus den politisch und wirtschaftlich rückständigen Staaten Bulgarien und Rumänien kamen allein 2011 mehr als 147.000 legale Einwanderer – eine Verdopplung gegenüber 2007.

Noch negativer sieht es bei den unerlaubt Eingewanderten aus. Ihre Zahl ist deutlich gestiegen, was sich daran erkennen läßt, daß die Grenzschützer im Jahr 2011 wesentlich mehr illegale Einwanderer aufgegriffen haben als im Vorjahr. Demnach ist die Zahl der unerlaubt eingereisten Personen um knapp ein Fünftel auf 21.156 Menschen gestiegen – so hoch wie zuletzt 2002. Hinzuzurechnen sind die 3378 Ausländer, die beim Versuch der unerlaubten Einreise zurückgewiesen wurden. Der Zuzug hoch qualifizierter Ausländer hingegen bleibt laut Bericht aber niedrig. 2011 erhielten gerade einmal 370 Hochqualifizierte eine Niederlassungserlaubnis in Deutschland, die meisten kamen aus den USA (107), Russland (50) und Indien (38).

Die hauptzuständige Bundesarbeitsministerin von der Leyen will nach einer Meldung der FAZ den „alarmierenden Bericht des Deutschen Städtetages nicht kommentieren“. Ein Sprecher der Ministerin sagte, es handele sich um sehr komplexe Fragen, es müsse erst ein gewisser Reifegrad erreicht sein (FAZ) – eine unglaubliche Antwort angesichts der drängenden Probleme, die die Kassen der Städte in den Offenbarungseid treibt. Ab welchem „Reifegrad“ fühlt sich denn Frau von der Leyen bemüßigt, ihren Amtshintern zu bewegen? Bundesinnenminister Friedrich, zuständig für das Aufenthaltsrecht der Migranten, will ebenso nichts sagen.

In diesem Konzert der Taubstummen darf natürlich eine (CDU-) Frau nicht fehlen: die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer. Sie will durch diese Zahlen belegt sehen, daß Deutschland ein Einwanderungsland ist. Das aber erschließt sich dem kritischen Betrachter nur dann, wenn Frau Böhmer stolz auf die hohe Zahl illegaler Zuwanderung wäre und die gerade in diesem Kreis verbreitete hohe Kriminalität gerne in Kauf nähme. Es darf vermutet werden, daß bei den legal eingewanderten, gebildeten Ausländern die Kriminalitätsrate eher dem deutschen Durchschnitt (oder gar niedriger) entspricht. Fazit: Wer das Portemonnaie für alle offen hält, darf sich über Selbstbedienung nicht wundern.

Von conservo

Conservo-Redaktion