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Von altmod *)

Peter Tauber
Peter Tauber

Peter Tauber, Oberleutnant d.R. von de Maizieres Gnaden und General(-sekretär) der CDU von Muttis Gnaden, schwätzt in einem Gastbeitrag in der Welt von einem neuen deutschen Leitbild.

Der folgende Satz, der zu Beginn seines Aufsatzes steht, gibt das Niveau wieder, auf dem der einst Geschichte* studierende „General“ argumentiert:

„Wenn man in der Welt herumfragt, was typisch Deutsch ist, dürften einige Begriffe schnell fallen: Brot und Bier, Weihnachtsmärkte und Autos, Fleiß und Disziplin, auch german angst und Gartenzwerge. Nicht alle diese Bilder stimmen. Der Gartenzwerg kommt aus der Türkei, und auf die uns zugeschriebene german angst sollten wir nicht stolz sein. Und hinzukommt: Nach unserem Verständnis ist das ja längst nicht alles, was unser Land ausmacht.“

Er vermeidet den Begriff „Leitkultur“, mit dem in den „Leitmedien“ schon einstens nicht Staat zu machen war, und bringt diesen nur im Zusammenhang mit dem schlechten Gestrigen:

„Niemand wünscht sich heute ein gesellschaftliches Klima, in dem Frauen keine Verträge ohne Zustimmung des Ehemanns abschließen dürfen oder es Verfolgung von Homosexuellen durch den Staat gibt. Beides war übrigens in der frühen Bundesrepublik geltende Rechtslage und damit deutsche Leitkultur.“

Was denn das Neue in seinem „Leitbild“ ausmacht, das er für uns angestammte und für zugewanderte Inländer gleichermaßen verbindlich sehen möchte, sagt er uns aber nicht konkret, außer:

„Unser Grundgesetz ist die Basis dieses Leitbildes, aber dazu gehört mehr. Die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren; die Idee, dass jeder, der fleißig ist und sich anstrengt, den sozialen Aufstieg schaffen kann; dass Religionsfreiheit heißt, Religion wechseln zu dürfen; dass Gleichberechtigung bedeutet, dass zunehmend Frauen den Ton angeben, und Toleranz und Gleichstellung, dass sich zwei Männer auf der Straße selbstverständlich küssen; dass Familien mit vielen Kindern Unterstützung von allen erfahren und nicht als asozial beschimpft werden; auch Stolz auf Deutschland, das Mitsingen unserer Nationalhymne und gemeinsame Freude – nicht nur beim Fußball, sondern gerne auch etwas lauter und fröhlicher an unserem Nationalfeiertag: All das steht so nicht im Grundgesetz, wäre aber aus meiner Sicht ein schöner und wichtiger Bestandteil eines neuen deutschen Leitbildes.“

Was ist da neu, bis auf den Hinweis auf sich in der Öffentlichkeit küssende Männer?

Er bezieht in die „Leitbild“-Verpflichtung auch Flüchtlinge, Einwanderer und Muslime mit ein. Und er möchte uns auf geschehene und künftige Veränderungen einschwören, die anscheinend wie ein Naturereignis über uns gekommen sind oder kommen:

„Wer glaubt, er könne Veränderung aufhalten, der wird sie erleiden. Es ist das Selbstverständnis von Christdemokraten, dieser Veränderung eine Richtung zu geben.

Der Satz ist entlarvend.

Sagte nicht Franklin D. Roosevelt:

„In der Politik geschieht nichts durch Zufälle. Wenn etwas geschieht, kannst du darauf wetten, dass es so geplant war.“

Dem muss man zustimmen, denn wir wissen ja, in welche Richtung die CDU – nicht erst seit Merkel – unser Land gezwängt hat und sich hat zwingen lassen.

Ich erinnere an:

◾Die von Helmut Kohl großmundig angekündigte „geistig-moralische Wende“ 1982, als Antwort auf die sozialliberale Politik und die 68er-Ideologie, die genau in das Gegenteil führte.

◾Beginn der Unterdrückung der Meinungsfreiheit mit Einführung des Gesinnungsstrafrechts („Volksverhetzungs-Paragraph“ § 130).

◾Fehler, Lügen und Betrügereien im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung 1990 und danach (1:1 DM-Parität mit fatalen wirtschaftspolitischen Folgen nicht nur für die Wirtschaft der ehemaligen DDR; angeblicher Vorbehalt bei Nachkriegs-Enteignungen durch die Sowjets, „Blühende Landschaften“ usw.).

◾Die Preisgabe der D-Mark (angeblich als Preis für die Wiedervereinigung).

◾Die Anbiederung an das PC-Milieu und aktive Unterstützung des „Kampf gegen rechts“ (z.B. Hohmann-Affäre, Papstkritik usw.).

◾Die Aufgabe deutscher Hochtechnologie durch die irrationale „Klimawende“ mit Verpflichtung der deutschen Öffentlichkeit an die neue Klimareligion.

◾Die Deklassierung der Bundeswehr zu einer Lachnummer.

◾Die Abtretung wesentlicher Souveränitätsreste Deutschlands an die EU, internationale Gerichte und die Preisgabe der Deutschen an die Überwachungsdienste fremder Staaten (NSA).

◾Ausdehnung des Vasallenstatus im Sinne der USA mit Beteiligung an sinnlosen und verbrecherischen kriegerischen Interventionen (Kosovo, Afghanistan), fragwürdigen Sanktionen gegen Russland im Ukraine-Konflikt etc.

◾Verbrennen deutscher Steuergelder für das internationale Bankenunwesen (EMS und „Griechenland-Rettung“).

◾Beschneidung elementarer demokratischer Rechte sogar der eigenen Abgeordneten.

◾Die Anbiederung an den Islam.

◾Die Kanalisierung der größten Völkerwanderung der Geschichte in Richtung Deutschland.

◾u.a.m.

Daran mag eine einstige Rot-Grün-Regierung und das lang herrschende links-grüne bundesdeutsche Meinungskartell eine wesentliche Rolle mitgespielt haben. Es ist und war aber nie zu erkennen, dass die „Union“ dagegen gehalten hätte oder anderes durchgesetzt haben wollte.

Mache mir keiner weis, da wäre nichts geplant gewesen.

Und damit will uns der Repräsentant der „Union“, dieser größten deutschen Freiheits- und Demokratie-Vernichtungs-Partei nach NSDAP und SED ein deutsches „Leitbild“ auf Gartenzwerg-Geschichts-Niveau anbieten.

*Nur nebenbei und zur Illustration: ich habe – etwa 2005 – eine persönliche Geschichtsbelehrung durch Peter Tauber erfahren dürfen (es ging um Aktionen im Rahmen unserer hiesigen kommunalen Städtepartnerschaft): „Von wegen deutsch-französische Freundschaft. Frankreich bleibt der Erzfeind!“

Diskussionsbeitrag hierzu auf „altmod“:

Gerhard Bauer sagt (11. Oktober 2015, 06:36):

„Tauber´scher Schwachsinn auf nüchternen Magen, ist nicht ganz einfach zu verdauen.

Unser Land hat sich zwingen lassen müssen, es gab keinen anderen Ausweg, weder im Osten, noch im Westen.

Wäre es unseren Vätern nach gegangen, hätte man diesem bunten, ferngesteuerten Pöbel, den sog. 68ern, die Wadl nach vorne gerichtet und innerhalb kürzester Zeit wäre diesem Spuk ein Ende bereitet worden. Auch Ulbricht und Genossen wären bald am Laternenmast oder wieder im Moskauer-Asyl gelandet, wäre es den Deutschen nachgegangen. Dies ist allerdings durch die Siegermächte verhindert worden und das Elend nahm seinen Lauf. Keine west- oder ostdeutsche Regierung war auch nur im Ansatz souverän, wenn das Polittheater durch bessere Politdarsteller besetzt war, als heutzutage.

Wie sagte ein mit meinen Eltern befreundeter Oberförster, der mit Sicherheit kein Nazi war, wenn es denn darum ging, was anders gemacht werden müsste: “Wir haben den Krieg total verloren, nun müssen wir das Maul total halten.” So war es und so ist es heute noch.

Diese Worte haben sich mir tief eingebrannt.

Wir sind in unseren Entscheidungen nicht frei und haben derzeit keine Möglichkeit dies auch nur ansatzweise zu ändern. Dies ist und bleibt ein unverrückbare Tatsache.

Leute wie Merkel, Tauber und ähnliche Kotzbrocken sind Personen die etabliert wurden, nicht etwa sich aus eigenen Verdiensten hochgearbeitet oder gar -gedient haben. Oder glaubt jemand, eine Merkel hätte sich in der CDU nach oben arbeiten können. Die ist so dumm, wie die Nacht finster ist. “Ja, wir schaffen das.”, das sagt alles über ihren Entwicklungsstand aus. Baumeister Bob lässt grüßen.

Das Parteienwesen und was in diesen Landen und auch anderswo, für Demokratie gehalten wird, hat das Widerlichste nach oben gespielt was jemals politische Macht besessen hat. Die letzten hundert Jahre und ein bisschen mehr, ist verlorene Zeit, in der nicht Höheres, Besseres entwickelt wurde, sondern das vertan wurde, was von unseren Vorgängergenerationen in mühevoller Arbeit aufgebaut wurde. Man mag sich nur die Verschandelung der Städte und Ortschaften anschauen.

Heute stehen wir vor dem Scherbenhaufen, eine weitestgehend zerstörte Umwelt, eine durchraßste bundesdeutsche Bevölkerung, altbewährte Traditionen und Brauchtum sind auf den Status von Touristenattraktionen herabgesunken, die Muttersprachen der deutschen Völker und Stämme sind auf dem Rückzug und werden als dümmlich abgetan,usw. usf..

Dem Parteienwesen und dem ungebremsten Materialismus sei´s gedankt.

PS: Zum Thema Erzfeind. Hier möchte ich an Thomas Müller, ehem. JU-Vize in Hessen, erinnern, der 2008 über den Satz “Nach Frankreich fahr ich nur auf Ketten” stolperte und dessen Politkarriere damals endete.

Wegen solcher Dinge wird in der BRD zurückgetreten, nicht etwa wegen wiederholten ruchs des Amtseides, wie etwa von A. M. begangen.“

(Quelle: http://altmod.de/?p=5352)

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13.10.15

Von conservo

Conservo-Redaktion