Corona, die Umwelt und die Familie

(www.conservo.wordpress.com)

Von Klaus Hildebrandt

Historiker: Corona könnte zur „epochalen Zäsur“ werden.

(Vorab zu Ihrer Information:

https://www.sueddeutsche.de/wissen/geschichte-historiker-corona-koennte-zur-epochalen-zaesur-werden-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-201019-99-994794

https://www.conservo.blog/2020/12/12/merkelpolitik-wo-vertrauen-verloren-geht-da-ist-auch-nichts-mehr-zu-holen/#more-30077 )

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Liebe SPD’ler, liebe CDU’ler und Grüne, liebe Frau Bundeskanzlerin,

die Natur ist, wie sie ist. Auch wenn im Gegensatz zu den Vorstellungen der Antike, nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen der Chemie Luft und Wasser (wie auchFeuer und Erde) keine Elemente darstellten, so handelt es sich bei den ersten beiden doch um elementare, ganz natürliche Medien, die die Verbreitung und gleichmäßige Verteilung von Substanzen wie Gifte und Viren in Windeseile großflächig ermöglichen, und die danach – wenn überhaupt – nur noch mit viel Aufwand durch feste Barrieren oder sonstige taktische Hindernisse/Maßnahmen (lockdowns) noch unterdrückt oder wieder rausgefiltert werden können. 

Der Verbreitung einer Epidemie, die früher schon alleine durch die für uns Menschen noch unüberbrückbaren großen Entfernungen zwischen den Kontinenten idR auf eine bestimmte Region begrenzt blieb, ist heute durch die Globalisierung der „rote Teppich“ ausgerollt. Corona kam angeblich aus Wuhan/China und eroberte die Welt in nur wenigen Wochen. Selbst die ach so klugen Deutschen konnten dem nicht entkommen, und das ist auch gut so. Man denke nur an die Pest im Mittelalter, die sich in erster Linie auf Europa beschränkte, und die diversen Krankheiten, die Europäer dann kurz nach der Entdeckung von Amerika „exportierten“. Bei Corona erkennt man unschwer die Aggressivität dieses hinterlistigen Virus dadurch, dass sobald die Restriktionen gelockert werden, das Spiel dann sofort wieder von vorne losgeht, und zwar so lange, bis das Virus auch den letzten von uns erreichte.  Die Flughäfen und Läden sind leer und wir alle verstecken uns inzwischen in den Löchern wie die Murmeltiere.

Insofern spricht mir dieser https://www.sueddeutsche.de/wissen/geschichte-historiker-corona-koennte-zur-epochalen-zaesur-werden-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-201019-99-994794 Artikel aus dem Herzen und zeigt, wie wichtig die Diversität schon mit Blick auf den Umweltschutz wirklich ist. Heute fliegen (grüne) Politiker, die sich stets des Umweltschutzes brüsten, schon auf eine Tasse Kaffee nach New York und eine Claudia Roth „first class“ einmal um den Globus, nur um sich ein Bild vom Zustand des Weltklimas zu machen, während in Deutschland inzwischen jeder Sechste an der Armutsgrenze rumeinert  https://www.tagesschau.de/inland/armustrisiko-deutschland-gestiegen-101.html

Muss eine Frau Bundeskanzlerin mit einem ganzen Tross von Politikern, Journalisten und Wirtschaftlern im Staatsflieger und auf Kosten der Steuerzahler nach Israel, China und Afghanistan fliegen, wenn unterm Strich – außer ein wenig blabla – ja sowieso nichts bei rauskommt? Und muss man ein Ersatzteil oder Kiwis nur wegen ein paar Cents mehr Profit und „Möchtegern“ tage- und wochenlang über die Weltmeere oder durch die Luft transportieren? Ja, unsere Regierung macht es der Welt geradezu vor, wie man sie durch die maßlose und nur noch dem Geld und dem Prestige einiger weniger Politiker dienende Globalisierung zerstört. Von allen EU-Ländern produziert Deutschland den meisten Müll. Für diese Politik steht als Extrembeispiel auch der seit wenigen Jahren von Berlin angeführte Migrations-und Islamfimmel, der uns allen auf Teufel komm raus eingetrichtert werden soll.

Dass auch das stark mit der Globalisierungs-Ideologie zusammenhängt, zeigte sich schon kurze Zeit nach der Grenzöffnung in 2015 durch die Verabschiedung des VN-Migrationspakts, zu deren Unterzeichnung Frau Merkel eigens nach Marokko reiste. Zur Durchsetzung dessen riskiert Berlin selbst die Innere Ordnung im Lande, unser Christentum, führte die Zensur ein und verliert zunehmend die Kontrolle, was uns auch noch  hunderte Milliarden Euro kostet. Nun aber ist ein Ende dieser desaströsen Entwicklung in Sicht und es trifft uns alle hart, gerechterweise auch die Politik selbst. Wer den Nationalstaat bekämpft, wie es Berlin in den letzten Jahren ja ganz gezielt tat (s. EU), der sollte dann bitteschön auch keine Krokodilstränen weinen, wie die Bundeskanzlerin (CDU) und Herr Söder (CSU) es vor ein paar Tagen vor der Kamera taten, als sie bei der Bevölkerung um Unterstützung für den Lockdown warben. 

Ich möchte wirklich kein Besserwisser bzw. Klugscheißer  sein, aber Corona hat durchaus auch etwas Positives an sich,  weil es die Menschen wieder auf den Boden der Vernunft bringt. Frau Merkels jüngste Verkündung von schärferen Maßnahmen für den ab morgen beginnenden weiteren Lockdown enthielt u.a. die Bitte bzw. Aufforderung an Eltern, ihre Kinder möglichst zuhause zu lassen, und nicht in die Schule und Kita zu schicken, was in mir die Frage der Sinnhaftigkeit der staatlichen Familienpolitik und hier insbesondere die der Kinderbetreuung und generell auch das Kapitel „Berufstätigkeit beider Ehepartner“ aufwirft. Ich jedenfalls möchte keine vom Beruf abhängige Frau und alleinerziehende Mutter sein, die sich dann auch noch um das Wohl der Kinder sorgen muss, die ohnehin letztendlich immer die Leidtragenden sind. Der deutliche Trend hin zur Verwirtschaftlichung und Vereinnahmung der Familie durch den Staat (Olaf Scholz, SPD: „die Hoheit über dt. Kinderbetten erobern“) ist tödlich und muss wieder rückgängig gemacht werden. Was wir wieder brauchen, ist mehr Eigenständigkeit und Unterstützung der Familie und viel, viel weniger staatliche Einflussnahme in diesem Bereich. Der Staat möge sich bitteschön endlich wieder um Dinge kümmern, die niemand von uns alleine bewältigen kann wie z.B. den Umwelt- und Gesundheitsschutz, womit ich bei Letzterem ganz sicher nicht den Lockdown meine, sondern eine für den Kranken bezahlbare ärztliche Behandlung und die Schaffung einer allgemein besseren Infrastruktur im Gesundheitswesen. Wenn ich für eine Zahnprothese eine Hypothek aufs Haus aufnehmen muss, dann stimmt was nicht.

Das „Zuhause-bleiben-können“ spielt also unter gesellschaftlichen und ordnungspolitischen Gesichtspunkten eine ganz wichtige Rolle, setzt aber voraus, dass es überhaupt noch ein Zuhause gibt, das nicht nur dem erholsamen Schlaf und dem privaten Geschlechtsverkehr dient. Wer Kindern ein intaktes Zuhause verwehrt, wie es die heutige Politik ja tut, muss sich in diesen Zeiten endlich auch der gravierenden Konsequenzen und der Kritik stellen. Alle Parteien, hier insbesondere die SPD und Grünen, aber auch der CDU, FDP und Linke, die die Institution Familie im Laufe der letzten Jahre wegen ihres Hangs zum Feminismus und Genderismus demontierten, sollten nach Corona doch ernsthaft überlegen, ob ihre Politik nicht der falsche Weg ist. Gerade SPD und Grüne, die seinerzeit sogar das Betreuungsgeld, das ja der echten Wahlfreiheit beider Elternteile zum Broterwerb dienen sollte, kippten, sollten sich endlich wieder mehr mit der traditionellen Familie beschäftigen und ihre „modernen“ Experimente als gescheitert ablegen.

Kinder brauchen Geborgenheit, eine liebevolle Erziehung und aus diesem Grunde ein intaktes und geregeltes Zuhause, das in der Lage ist, sie auf ihr kostbares Leben vorzubereiten. Wer das anders sieht, sollte keine Kinder in die Welt setzen und meinetwegen nach China ausreisen. Die Taktik unserer Regierung ist durchsichtig und die Demokratie, in der traditionelle, ganz natürliche Werte zunehmend durch linke Ideologien ersetzt werden, ist ausgereizt. Wir werden sehen, wohin das noch führt. Ich hege das Gefühl, dass die Spaßgesellschaft dem Ende zugeht.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Hildebrandt

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P.S.: Ich setze nachträglich noch Frau Katrin Göring-Eckardt von den Grünen cc, da sie m.E. für all das steht, was ich in meinem heutigen Schreiben an die Politik (s.u.) auflistete und monierte (Feminismus und Gender, Zerstörung der Familie, Abtreibung, Globalisierung, Islamisierung Deutschlands und die Massenmigration). KH

www.conservo.wordpress.com     17.12.2020

Ein Kommentar

  1. „Frau Katrin Göring-Eckardt von den Grünen cc, da sie m.E. für all das steht, was ich in meinem heutigen Schreiben an die Politik (s.u.) auflistete und monierte (Feminismus und Gender, Zerstörung der Familie, Abtreibung, Globalisierung, Islamisierung Deutschlands und die Massenmigration). KH“

    Ist zwar richtig, aber die ist grün und daher – wie an ihren absurden Äußerungen abzulesen – völlig intelligenz- und einsichtsbefreit.

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