Erzbischof Reinhard Kardinal Marx ist entweder feige, homosexuell oder beides!

Michael van Laack

“Sind wir nicht alle ein bisschen queer?” Diese Gegenfrage hörte ich erst vor wenigen Tagen aus dem Munde eines Mitarbeiters des Ordinariats der Erzdiözese München und Freising zu meiner Frage, warum die LGBTIQ+-Lobby im Erzbistum schalten und walten kann, wie sie mag.

“Wir wissen nicht, ob vielleicht auch Jesus homosexuell war!” hätte ebenfalls gepasst.

Viele deutsche Bischöfe haben in den vergangenen Jahren ihren Kompass verloren. Nicht mehr Christus ist es, auf den sie schauen, sondern veröffentlichte Meinung, Umfragen und der Druck von zahlenmäßig oft marginalen Pressure-Groups, wenn man auf die Gesamtzahl der Gläubigen schaut. Ob Migration, Klimawandel, Corona, Kampf gegen rechts, Gendersprache oder eben LGBTIQ+: Die Akte der Regierung und die Stimmung in der Gesellschaft (die gefühlte Lebenswirklichkeit) ersetzen mehr und mehr die Worte des Herrn und die über zwei Jahrtausende gewachsene Lehre der Kirche.

Verweltlichung ist geil – Gebote sind langweilig

Entscheidungen gegen den Mainstream und tatsächliche oder gefühlte Mehrheitsmeinungen in der Gesellschaft gibt es nahezu nicht mehr. Kirche will ein Teil der Borg sein (um mal auf die Feinde der Menschheit in der zweiten Enterprise-Serie zurückzugreifen) und entwickelt seit mehr als zwei Jahrzehnten die freiwillige Assimilation durch Sozialisten, Atheisten und Anti-Humanisten.

Lediglich bei den Fragen Abtreibung und Euthanasie wagt man noch nicht den Schulterschluss mit der Grünen Jugend oder den Jusos. Aber die Vorsitzende des ZdK (Zentralkomitee Deutscher Katholiken) hat vor einigen Tagen demonstriert, dass man auch hier zu Kompromissen bereit ist.

Wie Hunde die Abfälle vom Tisch ihres Herrn fressen…

Doch ist es nicht nur Feigheit, die Lehre Christi und der Kirche vor aller Welt zu verteidigen und von den Leitmedien oder im persönlichen Umfeld harsch kritisiert (vielleicht sogar gemieden) zu werden, die unsere Bischöfe und viele Priester antreibt, immer schön mit dem Strom zu schwimmen und den Nichtchristen/Nichtreligiösen zu zeigen, dass man zu den Guten gehört und “woke” ist! Bei manchen Klerikern kommt Faulheit (Gemütlichkeit) hinzu. Das Leben ist so kurz, denken sie. Warum sollte ich es mir mit Glaubensfragen oder zeitaufwendiger Mission versauen.

Und dann sind da noch jene, die äußerst praktisch denken, die den schnöden Mammon im Blick haben. Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob der Staat für eine “ungehorsame” Kirche weiter Steuern eintreiben würde. Entscheidender für die geübte Anbiederung sind die Leistungen des Staates an den Klerus. Denn von diesem wird er bezahlt. Deutsche Priester und Bischöfe sind wie Beamte in gewisser Art und Weise Eigentum des Staates. Das war zwar schon immer so, wurde aber erst in den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten zum Problem, als Bundes- und Landespolitik sich zunehmend von den christlichen Grundwerten entfernten. Deshalb ist jetzt angesagt, immer schön unauffällig zu bleiben. Mehr als je zuvor gilt: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!

Marx ist ein bunter Hund im negativen Sinn!

Ein Paradebeispiel für diese Haltung ist der Münchener Erzbischof Reinhard Kardinal Marx, ehemaliger Liebling von Papst Franziskus, von dem er sich eine sozialistische Weltkirchenrevolution versprochen hatte. – Was auch immer der Staat für richtig hielt und hält, macht Marx mit bzw. verteidgt oder beschweigt es: Selbstverständlich ist er für Windräder und gegen Atomkraft, für mehr mit Flüchtlingsbooten gerettete Sozialsystemasylanten, für das Gendersternchen, gegen jedes einzelne AfD-Mitglied, für jegliche gewesene und noch kommende Coronaschutzmaßnahme, gegen das Zölibat, für eine feministischere Kirche und selbstverständlich auch dafür, dass – wie Schwarz-Rot-Gold zunehmend von Rot-Orange-Gelb-Grün-Blau-Violett als Hoheitszeichen verdrängt wird – nicht mehr das Kreuz sondern die LGBTIQ+-Flagge jenes Zeichen sein soll, in dem wir siegen.

Wihl auch deshalb (aber nicht nur) ist Marx zu feige, auch nur mit einem einzigen Wort die Genderideologie zu kritisieren, die Zerstörung der Familie (Kern jeder Gesellschaft) zu beklagen oder auch Kritik an den Sodomiten unserer Zeit, ihren Propagandisten und ihren Verteidiger zu üben. Ganz im Gegenteil fördert er die LGBTIQ+-Lobby in seinem Erzbistum nach Kräften. Möglicherweise ist er selbst Teil dieses Netzwerkes, selbst homosexuell.

Kann man Lobbyist sein, ohne der zu fördernden Gruppe anzugehören?

Anders lässt sich kaum mehr erklären, warum er z. B. den Priester Wolfgang F. Rothe seit Monaten in der Verbreitung der gender-ideologie und der teilweise maßlosen Kritik an der der Lehre der Kirche hinsichtlich der Sakramente, der Sexualmoral und dem päpstlichen Primat gewähren lässt. anders ist es nicht zu erklären, dass er überall in seiner großen Diözese die bunten Fahnen vor den Kirchen wehen sehen möchte und einem Priester wie Rothe gestattet, sich auf dem CSD in München beinahe schon lasziv ablichten und in großen deutschen Tageszeitungen publizieren zu lassen.

Reinhard Marx muss selbst homosexuell sein oder einen anderen Grund haben, eine Bewegung zu unterstützen, die seit Jahrzehnten christen- und kirchenfeindlich agiert, politisch mehrheitlich rot und grün denkt und von einer Gesellschaft träumt, in denen 546 konstruierte Geschlechter den zwei biologischen vorschreiben, wie sie zu denken und was sie zu tun haben. ein Erzbischof, der einem Priester seiner Diözese ohne Konsequenzen (ggf. sogar noch still applaudierend) diesen Auftritt durchgehen lässt, ist entweder feige, homosexuell oder beides!

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10 Kommentare

  1. Ich greife zunächst den Punkt “Geld” heraus. Mein ehemaliger Pfarrer, inzwischen ein alter Herr von über 90 Jahren, sagte meinem Bruder u. mir einmal: “Wir Pfarrer werden bezahlt wie Regierungsräte, die Dekane wie Oberregierungsräte. Das ist mit dem Evangelium nicht vereinbar. Also stelle ich den Großteil meines Gehaltes der Gemeinde u. den Menschen zur Verfügung, die es dringend nötig haben.” Was er tat. Er überschuldete sich sogar für andere u. zahlte jahrelang die Schulden ab.
    Andere priesterliche Herren, die ich kenne, leb-t-en “gemütlich” von ihrem Supergehalt, mit dem sie jahrelang u. jahrelang promovierten, anstatt sich ihrer umfassenden Seelsorgearbeit zu widmen (für die sie jedoch bezahlt wurden). Um sich als “Seelsorger”, der sie nie wirklich waren, zu entlasten, wurden dann pensionierte Pfarrer an Land gezogen, die selbst aus anderen Orten herbeigelockt wurden… “Des chrétiens en pantoufles” wie Mgr Aupetit, der emeritierte Pariser Erzbischof, diese “Christen” in Predigten nannte!

    Wenn jedoch in der Reihe der falschen, der Bibel widersprechenden u. damit sündigen Einstellungen u. des feigen, üblen Verhaltens eines Bischofs oder Priesters wie jene der Befürwortung von homosexueller Lebensweise, der Unterstützung von LGBTIQ, des feigen Kapitulierens vor Abtreibung u. Euthanasie immer wieder auch eine Gegeneinstellung zum Pflicht-Zölibat genannt wird, ja diese mitunter als verwerflich aufgeführt wird, so ist dies ebenso schändlich u. den biblischen Schriften widersprechend. Denn ein verheirateter Priester – u. es gibt sie z.B. nicht nur in den orthodoxen, sondern auch zu etwa 90% in den Ost-Kirchen, die mit Rom uniert sind – lebt mit seiner Frau in einem Sakrament, nämlich im Sakrament der Ehe. Die eine Gabe Gottes ist.
    Viele ledige Gesellen in der römischen Kirche kennen nämlich nur eines: sich selbst.
    Im übrigen weiß ich von verheirateten Ostkirchen-Priestern wie engagiert sie für ihre Gemeinden da sind, häufig gemeinsam mit ihrer Ehefrau. Und noch etwas: das LGBTIQ-Theater usw. spielt dort fast keine Rolle.
    Dr. Juliana Bauer

    1. “u. es gibt sie z.B. nicht nur in den orthodoxen, sondern auch zu etwa 90% in den Ost-Kirchen, die mit Rom uniert sind”

      Weil das in den orthodox christlichen Kirchen udn Ostkirchen nie für die Pfarrer verboten war zu heiraten. Ist ein kleiner aber sehr feiner Unterschied zum Katholizismus.

      Es sei denn es sind Mönche. Mönche in den Ostkirchen und in orthodox christlichen Kirchen dürfen nicht heiraten udn leben ihr Leben lang zölibatär.
      Wer allerdings aus dem Mönchsleben aussteigt, die dürfen dann wieder ein normales Leben führen und später heiraten.

      In den Ostkirchen in orthodox christlichen Kirchen ist alles viel besser udn deutlicher definiert und auch viel logischer geregelt als in der katholischen Kirche…

  2. In dem neuen progressiven Kabinett von dem katholischen US Präsident
    Joe Biden geht es auch nicht viel besser zu.

    Das sind der transsexuelle Admiral Rachel Levin und der Mitarbeiter des Energieministeriums Sam Brinton, der sich nicht entscheiden kann, welches Geschlecht er hat. Die progressiven Beamten posierten bei einem Empfang in der französischen Botschaft in Washington.
    https://www.anti-spiegel.ru/wp-content/uploads/2022/07/us-tunten.jpg

  3. Marx ist ein Theologe der wie andere Geistliche die Botschaft Christie nicht verstanden hat “Einander annehmen”. Das betrifft auch Homosexuelle, wenn sie nach Gottes Geboten leben!!! Er ist nicht nur feige, dumm, arrogant und selbstgefällig, er verrät Christus und die christliche Familie.

    1. Es spielt doch keine Rolle, ob homosexuell, lesbisch oder sonst irgendwas, an erster Stelle steht der Mensch. Muss ich mir von denen, als verächtlich gemachten “Normalo”, aber deren neu propagierten, allein selig machenden, Lebensstil täglich aufs Auge drücken lassen? ich denke nicht. Wo bleibt bei denen das natürliche Schamgefühl, welches jeder von uns ab einem gewissen Alter verspürt hat? Es ist heute so weit, dass man eine offene Einladung für sexelle Übergriffe einer gewissen Klientel erstreitet https://www.t-online.de/region/bremen/id_100029502/bremen-frauen-protestieren-oben-ohne-in-horner-bad-polizei-greift-ein.html Vielleicht bin ich auch nur rückständig, was man in meinem Alter sicher sein darf, aber selbst als junge Frau während der 68er Zeit verweigerte ich mich dem damaligen Zeitgeist.

    1. Man könnte das auch “Heiliger Zorn” nennen! 😉
      LGBTIQ+-Flaggen vor fast allen Ministerien, vor vielen und in manchen Kirchen. Seit Monaten unterlegen große Konzerne ihre Werbung mit diesen Farben, Profisport ohne Regenbogenbinde der Kapitäne wird zum Sakrileg, der Gesetzgeber legt mit dem Selbstbestimmungsgesetz nach (schon weit früher gab es die “Ehe für alle” und mit riesigem Verwaltungsaufwand verbundene Einführung des “d” neben “m” und “w”.
      Dazu Medien, die uns die Verhunzung der Sprache durch das Gendern als ein Zeichen der Geschlechtergerechtigkeit verkaufen. Darüber hinaus sollen jetzt Meldestellen eingerichtet werden, die Beschwerden sammeln, die unterhalb der Strafbarkeitsgrenze liegen, um jede Kritik an der Genderideologie und der queeren Community als Hass brandmarken zu können. – Und dann wagt es diese gehypte und verhätschelte Gruppe tatsächlich weiterhin, sich bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit in die Rolle der permanent Diskriminierten zu begeben.
      Wer da nicht hin und wieder polemisch reagiert, ist entweder tot oder gehört dieser Opfer-Community an, lieber Guido! Manchmal habe ich den Eindruck, im gleichgeschlechtlichen Fic++++ allein läge das Heil der Kirche und der Fortbestand jedes Gemeinwesens. Zumindest ist das die Botschaft, die beim Empfänger entstehen soll.
      Können wir uns nicht einfach wieder um die wirklich wichtigen Dinge kümmern: Nahrung, Energie, Arbeitsplätze, Klima… schlicht all das, was den so genannten Wohlstand ausmacht, statt die Bürger mir permanent mit diesem bunten Scheiß zu beregnen, der eigentlich nur Menschen interessiert, die sich primär über ihre sexuelle Identität definieren. Ich kann das einfach alles nicht mehr fassen! Und auch nur noch schwer ertragen. Deshalb solche Artikel.

      1. Du bist doch Katholik da gibts doch, was ganz Spezielles aufopfern und sühnend ertragen das machst Du Dir mit solchen Artikeln kaputt

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