Islam oder Christentum – Wohin steuert die Kirche?

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter HelmesFerizaj, Mosque and Church

Kirche in Not – die Orientierung verloren, auch wg. AfD

Es sieht leider so aus, daß weite Teile der katholischen (sowie der evangelischen Kirche) bzw. des Klerus und ihrer Funktionäre die Orientierung verloren zu haben scheinen. Die Kirchen treten auf, als stünden sie unter einem Zwang, sich dem Zeitgeist anzupassen: Christliche Frömmigkeit wird ausgetauscht gegen Anpassung an den Islam.

Gerne wird von unseren Bibelbrüdern und –schwestern „in gerechter Sprache“ – das sind die christlichen Gutmenschen – übersehen, daß der Islam sich als „dritte Buchreligion“ versteht, die jedoch dem Juden- und Christentum überlegen sei. Der Koran ist nach muslimischem Glauben irrtumsfrei (Sure 2,2), weshalb es keine Kritik am Islam geben darf. Jeder Muslim ist verpflichtet, Juden und Christen „für den wahren Glauben“ zu gewinnen, und wenn er das nicht schafft, muß er sie bekämpfen (Sure 9,29-33). Das ist übrigens die Hauptquelle für den islamistischen Terror.

Und was tun wir? Wir ducken weg. Christen aller Konfessionen gefallen sich darin, ihre Traditionen und Werte zu verniedlichen oder über Bord zu werfen. Wofür die Kirchen heute noch stehen, läßt sich vielfach nicht mehr ausmachen. Eine ernsthafte Auseinandersetzung kann es aber nur dann geben, wenn man wieder festen Boden unter die Füße bekommt und das eigene Bekenntnis ernst nimmt. Der Kampf gegen die Christen hat inzwischen weltweite Auswirkung. Und wir träumen weiter vom friedlichen Dialog der Religionen.

Im Kern ist das für Christen, egal ob katholisch oder evangelisch, kaum noch verdaulich. Wenn die AfD kommt, läuten die Kirchenglocken (symbolisch) sturm, man verschließt (symbolisch) alle Türen, die Lichter gehen aus. Wenn Moslems kommen, steht hingegen alles offen. Manche christlichen Gemeinden zeigen eine sehr moderne Aufgeschlossenheit, sich zu „öffnen und sogar ein wenig zu experimentieren“ (Aussage eines Priesters).

Wo ist der alte Kampfgeist für den Glauben? Mit Süßholzraspeln und Willkommenskotau besiegt man keinen Feind. Sie haben richtig gelesen, liebe Leser: Ja, Feind! Der Islam will das Christentum ausrotten. Jetzt bitte auch noch die andere Wange hinhalten?

Vielen „alten“ Katholiken ist gewiß die geistige Sicherung durchgebrannt, als sie mit ansehen mußten, wie Kardinal Woelki vor dem Kölner Dom die Pfingstmesse (statt von einem Altar) von einem havarierten Boot aus abfeierte. Ein Alarmsignal für den Zustand der Kirche in diesem unserem Lande. Kirche kümmert sich wenig um verfolgte Christen, aber mehr um „Flüchtlinge“, die zu 80-90 Prozent mit islamischem Hintergrund kommen.

Ach ja, Woelki: Dieser Kölner Kardinal vermittelt seinen (immer seltener werdenden) Schäfchen glaubwürdig den Zeitgeist, wie ihn sich unsere Gutmenschen gerne backen, so ganz nach ihren Vorstellungen – „Kirche von unten“ („oben“ sitzt ja keiner mehr). Ob Licht aus bei Pegida, Glockenläuten bei „rechten“ Demos (damit man nichts mehr hören kann), Grußbotschaften an die lieben Brüder und Schwestern im Ramadan, Muslima-Fürbitte im Dom oder Israel-Verunglimpfung – im geistlichen Kardinalsbauchladen ist für jeden etwas drin (nur nichts für gläubige Konservative, aber die will eh niemand).

Was man von Woelki und seinen Geistesbrüdern aber nicht hört: Sie müßten jeden Sonntag von den Kanzeln unserer Kirchen herabtönen und Klage vortragen für die verfolgten und unterdrückten Christen, und Anklage gegen ihrer Verfolger und Peiniger erheben. Aber unsere Kirchenführer faseln lieber von einer waffenfreien Welt des Friedens und der Liebe. Der Glaube kennt keine Grenzen – die Naivität wohl auch nicht. Und deshalb weichen sie der Auseinandersetzung mit dem Islam aus. Das ist feige – was denn sonst?!

Was tun die „Gläubigen“? Sie laufen weg – in hellen Scharen! Weltweit verzeichnet die Katholische Kirche z. B. Wachstum, auch in Europa, nicht aber in Deutschland (Österreich und der Schweiz). Die Gründe dazu sind in allen drei Ländern gleich: Der Modernismus vertreibt die Gläubigen. (Das gilt gleichermaßen auch für die evangelische Kirche.)

Vor rund sechzig Jahren gehörten in der Bundesrepublik Deutschland noch 96,4 Prozent der Bevölkerung einer christlichen Kirche an. Der Prozentsatz fällt seitdem kontinuierlich in beiden großen Kirchen. Seit dem Jahre 1990 fiel die Zahl der Katholiken um 16,1 Prozent, die der Protestanten um 22,6 Prozent. 1990 machte der Anteil der Katholiken noch 35,4 Prozent aus, betrug aber 2010 nur noch 29,9 Prozent (24,2 Millionen Katholiken). Von 1990 bis 2013 traten 3,2 Millionen Bürger aus der Katholischen Kirche aus und nur 0,25 Millionen ein.

Die christlichen Kirchen müßten eigentlich den christlichen Glauben verteidigen, und nicht nur das, sondern ihn auch in alle Welt verbreiten. Das wäre allein schon ihre Aufgabe nach Matthäus 28: „Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

Das trifft auch tatsächlich auf die Kirchen aller Kontinente zu. Nur in Deutschland tut sich die hiesige Kirche schwer damit. Sie befreunden sich lieber mit ihren muslimischen Gegnern und laden sie zu allerlei Festivitäten ein, wechseln Grußworte – und verschließen die Kirchentüren, wenn Kritiker gegen diese Haltung auftauchen. (conservo hat bereits in vielen Artikeln auf die Schieflage der katholischen und evangelischen Kirche(n) hingewiesen (siehe z. B.: https://www.conservo.blog/2016/04/28/frage-an-kardinal-woelki-ist-islam-besser-als-afd-wo-stehen-sie/ oder auch hier: https://www.conservo.blog/2016/04/21/islam-und-das-elend-der-christdemokraten/ und hier: https://www.conservo.blog/2015/12/25/christliche-kirchen-in-deutschland-wohlgenaehrt-und-feige/) uvm.

In ihrem Grußwort zum letztjährigen Ramadan riefen die Kirchen Muslime und Christen in Deutschland auf, sich gemeinsam gegen Extremismus zu stellen und die Demokratie und das friedliche Zusammenleben zu stärken. „Gerade in einer Gesellschaft, in der viele Menschen der Religion gegenüber kritisch sind, ist es unsere Aufgabe, die menschenfreundlichen Werte unserer Religionen immer wieder neu ans Licht zu bringen“, hieß es in ihrer Grußbotschaft. „Diese Schätze der islamischen und christlichen Traditionen sollten in der religiösen Erziehung und im spirituellen Leben unserer Gemeinden, aber auch im Alltag sowie in der akademischen Lehre und Forschung deutlich werden.“

Was, Himmel noch ´mal, verstehen diese hochwürdigen Herrn denn unter „Schätze der islamischen (…) Traditionen“? Christenköpfe abhacken, Frauen erst vergewaltigen und dann töten, Kinderkörper bei lebendigem Leib auseinanderreißen, „Ungläubige“ in Käfige sperren und dann anzünden…? Und dergleichen Grausamkeiten mehr. Sind das „Schätze der islamischen Traditionen“? Was hat die Kirchenmänner bloß geritten, ein solches Grußwort zum Ramadan abzusondern, wobei sie – es klingt wie Hohn – auch noch „die menschenfreundlichen Werte unserer Religionen“ hervorheben. Das irritiert nicht nur jeden Rechtgläubigen, mehr noch, das darf man gewiß als skandalös bezeichnen.

Was hatte Woelki am Sonntag zuvor noch geäußert: „…aber es erschüttert mich immer wieder neu, daß selbst heute noch Christen skrupellos und rücksichtslos verfolgt werden“.

Aufwachen, Eminenz, aufwachen! Diese Christen wurden und werden verfolgt von den Moslems, denen SIE den Teppich ausrollen!

Es ist alarmierend zu sehen, wie große Teile des deutschen Klerus den Moslems nachrennen. Verehrter Herr Kardinal, „Klugheit ist eine Kardinaltugend, aber nicht immer die Tugend eines Kardinals.”

Angepaßter Modernismus – Erosion in Kirche und CDU

Die Erosion der Kirche setzt sich in der „christlichen“ Partei CDU fort. Mit einer explizit „christlichen“ CDU, das glauben wahrscheinlich Merkel & Hofstaat, sei heute kein Staat mehr zu machen, geschweige denn eine Wahl zu gewinnen. Die CDU weg von den alten „katholischen” Positionen hin zu den modernen „protestantischen” Positionen zu bewegen, habe sich ausgezahlt. Auch für linksliberal gesinnte Protestanten sei es heute kein Problem mehr, CDU zu wählen, tönen sie.

Und wie ist die Realität: Die CDU verliert Wahl für Wahl, besonders auf dem Land, wo noch alte Überzeugungen etwas galten. Der angepaßte Modernismus und die (vermeintliche) Hinwendung zu sog. protestantischen Positionen haben der CDU nicht nur nichts eingebracht, sondern ihr geschadet. Die „Wende“ war eine Wende ins Abseits – ob unter Kohl oder unter Merkel. Mir ist es unbegreiflich, wie solches als Erfolg gefeiert werden kann – spiegelbildlich zur Situation der Kirchen.

Es ist wie in der Politik: Wenn „Modernisierer“ – was immer das auch heißt – eine Änderung fordern, ist das „Fortschritt“. Wenn Konservative auf etwas beharren, ist das rückschrittlich oder „reaktionär“. Als wäre die Welt so einfach!

Neuartiger Kirchenbann gegen AfD

Vielleicht dämmert es dem einen oder anderen „Berufs-Christen“, daß sich seine Kirche auf dem Holzweg befindet. Doch was machen sie? Sie schlagen wild um sich – wie die Staatsmänner, die einen Feind im Ausland „erfinden“ und gegen ihn Krieg führen (wollen), um vom eigenen Versagen abzulenken. Im Klartext: Die Kirchen haben einen neuen Feind entdeckt: die AfD – der neue Gottseibeiuns!

In geradezu abartiger Verbissenheit distanzieren sich Pfarrer, Bischöfe und Kardinäle reihenweise von der AfD, obwohl diese Partei (u.a.) auf einer christlichen Grundlage steht. Für Kirche ist AfD Feindesgebiet, basta. Pardon wird nicht gegeben. Theologisch ausgedrückt ist das schlicht Verrat am Glauben; denn es ist unhaltbar, auf Dauer Atheisten und Moslems zu hofieren und eigene Anhänger mit einem Bann zu belegen.

Front machen gegen Islam!

Sie, die Kirchenvertreter, scheinen nicht einmal das Widersprüchliche ihres Verhaltens zu merken: Sie reden mit „Gott und der Welt“, mit Gläubigen und Ungläubigen, aber doch bitte nicht mit „solchen“, die zuerst die Interessen der Deutschen vertreten. Ein „nationalistische Gerüchlein“ nennt Lehmann das. Also mit „denen“ bitte keinen Dialog! Das braucht offensichtlich gar nicht erst begründet zu werden; denn „die da“ (die AfD) sind – ohne Nachweis – böse oder, noch einfältiger, einfach igitt.

Daniel Deckers schreibt in seinem Kommentar zum letzten Katholikentag (´mal zutreffend), es sei „unredlich“, „ständig das Mantra „Dialog“ zu beschwören, aber in der Regel Selbstgespräche zu führen oder bestenfalls sorgsam auszuwählen, mit wem und worüber man reden will“:

„Die Weigerung des ZdK, Funktionäre der AfD zu Podiumsdiskussionen oder Streitgesprächen einzuladen, ist nur das Symptom einer Orientierungskrise des politischen und sozialen Katholizismus, zumal die AfD auch unter kirchlich gebundenen Katholiken nicht nur auf Ablehnung stößt. Denselben Geist intellektueller und politischer Verzwergung atmen seit Jahren viele Katholikentagspodien über Themen, die in der Gesellschaft für Kontroversen aller Art gut sind, auf denen auf wundersame Weise nur die zu Wort kommen, die genau wissen, wofür und wogegen ein Katholik zu sein hat.“

Evangelische und katholische Geistliche übertreffen sich, statt „Front zu machen“ gegen den Islam, in einer Verwässerung der Lehre, in der Anbiederung an den Zeitgeist – und in der Anbiederung an den Islam. Daß „der Islam zu Deutschland gehört“, ist zur Standard-Formel geworden, ohne daß wichtige kirchliche (und politische) Instanzen auch nur den Versuch unternommen hätten, diese Behauptung einer Beweisführung zu unterziehen.

Christen verunsichert das, weil für Sie GOTT der dreieinige, unteilbare Gott aller ist, dessen Sohn Jesus heißt – und nicht „Prophet“, wie Mohammed. Zumindest in diesem Punkte wären die Kirchen gefordert, nicht nur ein klares Wort zu reden, sondern den christlichen Glauben streitbar und offensiv zu verkünden und gegen Angriffe gerade auch durch die unchristlichen Lehren des Koran zu verteidigen. Kirche hat den Auftrag zu missionieren, die Menschen vom wahren Glauben der Liebe zu überzeugen und den von Haß geprägten Islam auch so zu nennen. Genau dies tut die Kirche nicht, im Gegenteil! Die Kirche versagt.

Peter Helmes, 1. Juni 2016

***************************

Auf PI-News fand ich jetzt den Beitrag „einer Katholikin“ (so gezeichnet), der ungeachtet der Thematik einfach großartig ist – kein frömmelndes Gesäusel, sondern klare, verständliche und deutlich Sprache. Er ist sehr umfangreich, aber höchst lesenswert:

Katholische Kirche am Scheideweg

Von „einer Katholikin“ (Original: http://www.pi-news.net/2016/05/katholische-kirche-am-scheideweg/#more-517352)

Die FAZ „berichtet“ wieder einmal über die AfD. Dabei wird der Anschein erweckt, die AfD habe mit Christentum nicht viel am Hut, benutze es lediglich als Aushängeschild. Persönlich befragt dazu hat man einzig Alexander Gauland. Jetzt weiß man auch, wozu das besagte „Hintergrundgespräch“ diente, bei dem leider das Tonband ausfiel. In dem Artikel wird erklärt, dass Christen in Deutschland bald in der Minderheit seien und ohnehin nur noch zehn Prozent der Katholiken zur Kirche gingen. Der Artikel widmet sich dann nicht etwa der Ursachenforschung für den Untergang der katholischen Kirche, sondern den Protagonisten und Wählern der AfD. Diese Partei würde sich hauptsächlich aus dem Lager der Religionslosen speisen, heißt es. So schlecht steht es also schon um die Kirche, dass christliche Kultur von Atheisten verteidigt werden muss?

Es ist wahr: Das Christliche ist nur ein minimaler Aspekt unter vielen im Programm der AfD. Doch wie Papst Benedikt in seiner Rede vor dem Deutschen Bundestag feststellte, kann Religion nicht alles sein. So „entstand die Kultur Europas aus der Begegnung von Jerusalem, Athen und Rom – aus der Begegnung zwischen dem Gottesglauben Israels, der philosophischen Vernunft der Griechen und dem Rechtsdenken Roms. Diese dreifache Begegnung bildet die innere Identität Europas. Sie hat im Bewußtsein der Verantwortung des Menschen vor Gott und in der Anerkenntnis der unantastbaren Würde des Menschen, eines jeden Menschen Maßstäbe des Rechts gesetzt, die zu verteidigen uns in unserer historischen Stunde aufgegeben ist.“

Ein Teil unseres Rechts und unserer Würde wurde uns bereits genommen. Welcher Teil das ist, haben wir 1990 gar nicht richtig mitbekommen. Präambelvergleich GG:

1990:

Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben. Die Deutschen in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen haben in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands vollendet. Damit gilt dieses Grundgesetz für das gesamte Deutsche Volk.

1949:

Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, seine nationale und staatliche Einheit zu wahren und als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat das Deutsche Volk in den Ländern Baden, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern, um dem staatlichen Leben für eine Übergangszeit eine neue Ordnung zu geben, kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beschlossen. Es hat auch für jene Deutschen gehandelt, denen mitzuwirken versagt war. Das gesamte Deutsche Volk bleibt aufgefordert, in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden.

Ganz davon abgesehen, dass es unter der Würde eines jeden Volkes ist, noch nicht einmal eine einzige Silbe seiner eigenen Verfassung absegnen zu dürfen, fehlt in der neueren Fassung der Satz, dass das gesamte Deutsche Volk auch weiterhin aufgefordert bleibt, in freier Selbstbestimmung die nationale und staatliche Einheit zu wahren.

So muss man sich denn auch nicht wundern, dass die amtierende Bundeskanzlerin bei einem ihrer exklusiven TV-Interviews die Grenzen Deutschlands für nicht mehr existent erklärte, indem sie behauptete:

Und jetzt will ich vielleicht noch mal deutlich machen, es liegt ja nicht in meiner Macht, es liegt überhaupt in der Macht keines Menschen aus Deutschland, wie viele zu uns kommen.

Damit hat sie den Deutschen das Selbstbestimmungsrecht und die Würde geraubt.

Angeblich tat sie dies, um die Menschenwürde von Menschen zu bewahren, die sich in Ungarn – also einem gleichberechtigten Glied des vereinten Europas – befanden und sich dort angeblich nicht menschenwürdig aufhalten konnten. Damit hat sie dann mal ganz nebenbei auch noch das ungarische Volk schlecht gemacht.

Es gibt nämlich in ganz Europa weit und breit kein besseres, gutmenschlicheres und reicheres Land als Deutschland, wollte sie den anderen Europäern damit sagen. Länder wie Griechenland und Ungarn beleidigen die Würde eines jeden Fremden, der unseren Kontinent betritt.

Wie ernst es diese Kanzlerin mit den unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gesellschaft meint, kann man an ihrem Spruch „Es ist offenkundig, dass der Islam inzwischen unzweifelhaft zu Deutschland gehört“ ablesen. Unzweifelhaft gehört damit zu Deutschland, dass wir die Geschlechterapartheid, die religiöse Diskriminierung, das Verbot der religiösen Mischehe und den Ehrenmord begrüßen. Alles mohammedbasierte Menschenrechte der islamischen Scharia, in der im Übrigen nur als vollwertiger Mensch gilt, wer männlicher Moslem ist. Es sei denn, er ist homosexuell.

In Merkels Vorstellungswelt kommen die durch ihre aufreizenden Selfies angelockten Ausländer jedoch als unbeschriebenes Blatt bei uns an, denen man dann einfach das Grundgesetz auf Arabisch, Persisch oder einer x-beliebigen anderen Sprache in die Hand drücken kann. Falls sie andere Zettel bei sich führen, auf denen zum Beispiel „Ich will fucken – große Brüste“ steht, müssen wir Deutschen halt noch mehr Geld für Integrationsangebote bereitstellen. Zum Beispiel für interkulturelle Flirtkurse und/oder Puff-Gutscheine.

So einfach ist die Welt von Frau Merkel.

Papst Benedikt faltete 2011 extra seine Hände ein paar Mal zur Raute, um Merkels Aufmerksamkeit zu erhöhen, als er im Bundestag von der Bedeutung der Rechtsstaatlichkeit sprach. „Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?“ fragte Benedikt provokant im Jahr nach dem Bruch des Vertrags von Maastricht mit den Worten des Bischofs Augustinus von Hippo, der wohl der prägendste Kirchenvater der Westkirche ist.

Nicht ohne Grund kritisierte der Papst auch den reinen Rechtspositivismus. Wie wir alle wissen, kann jeder Unrechtsstaat Recht setzen und so tun, als sei alles rechtens, was verbrochen wird.

Der deutsche Rechtsphilosoph Gustav Radbruch arbeitete 1946 eine Formel aus, die einem jeden Richter dabei behilflich sein kann, zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden. Radbruchs auch von höchsten deutschen Gerichten genutzte Formel geht auf den von Papst Benedikt in seiner Bundestagsrede zitierten Theologen Origines (184-254 n. Chr.) zurück. Und so lautet sie:

„Der Konflikt zwischen der Gerechtigkeit und der Rechtssicherheit dürfte dahin zu lösen sein, daß das positive, durch Satzung und Macht gesicherte Recht auch dann den Vorrang hat, wenn es inhaltlich ungerecht und unzweckmäßig ist, es sei denn, daß der Widerspruch des positiven Gesetzes zur Gerechtigkeit ein so unerträgliches Maß erreicht, daß das Gesetz als ‚unrichtiges Recht‘ der Gerechtigkeit zu weichen hat. Es ist unmöglich, eine schärfere Linie zu ziehen zwischen den Fällen des gesetzlichen Unrechts und den trotz unrichtigen Inhalts dennoch geltenden Gesetzen; eine andere Grenzziehung aber kann mit aller Schärfe vorgenommen werden: wo Gerechtigkeit nicht einmal erstrebt wird, wo die Gleichheit, die den Kern der Gerechtigkeit ausmacht, bei der Setzung positiven Rechts bewußt verleugnet wurde, da ist das Gesetz nicht etwa nur ‚unrichtiges‘ Recht, vielmehr entbehrt es überhaupt der Rechtsnatur. Denn man kann Recht, auch positives Recht, gar nicht anders definieren als eine Ordnung und Satzung, die ihrem Sinne nach bestimmt ist, der Gerechtigkeit zu dienen.“

Welcher Gerechtigkeit dient der von Mohammed erfundene islamische Rechtscodex?

Der Islam dient einzig und alleine dem heterosexuellen islamischen Mann. Er dient nicht der Gerechtigkeit zwischen Mann und Frau, zwischen Moslems und „Ungläubigen“, zwischen Homo- und Heterosexuellen. Dennoch wurde der menschenrechtswidrige Islam zum Bestandteil von Deutschland deklariert. In einigen Bundesländern existieren gar Staatsverträge mit islamischen Körperschaften öffentlichen Rechts.

Schon alleine aus diesem Grund ist es erste Bürgerpflicht, AfD zu wählen. Keine andere Partei beschäftigt sich auch nur ansatzweise mit dem Islamproblem. Man spricht von Religionsfreiheit und verweist auf Artikel 4 GG. Als ob sich die deutsche Verfassung dazu missbrauchen ließe, eine vor 1400 Jahren entstandene und in verschiedenen Rechtsschulen bis ins kleinste Detail ausdifferenzierte, religiös basierte Rechtsordnung nachträglich zu heilen!

Was als eine die Menschen nach Geschlecht, Glauben und Sexualität diskriminierende Ordnung angelegt ist, lässt sich dort, wo die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 Bestandteil der Verfassung ist, nicht integrieren. Von daher können deutsche Bundesländer noch so viele Staatsverträge mit islamischen Vereinen schließen – sie sind allesamt juristisch gesehen genauso substanzlos wie Schießbefehle von Diktatoren.

In Deutschland hat ein Buch, in dem Juden als Affen und Schweine bezeichnet werden, schon mal per se nichts zu suchen. Der Koran dürfte hier rechtlich gesehen eigentlich nur in kommentierter und genehmigter Fassung über die Ladentheke gehen. Doch welcher Moslem erklärt sich bereit, die Stellen im Koran zu markieren und kommentieren, die nicht mit europäischen Rechtsauffassungen vereinbar sind? In dem Moment, in dem ein Moslem zu den von Allah persönlich offenbarten Befehlen kritisch Stellung nimmt, ist er vom islamischen Glauben bereits abgefallen. Daher wurde nie und wird nie eine entschärfte Koranausgabe von einem Moslem herausgegeben werden. Man kann den Koran nicht revidieren. Das weiß auch Mouhanad Khorchide, der dann und wann Rosinen herauspickt und sie unter dem Siegel der Barmherzigkeit verkauft. Eine religiöse Lehre, deren Hauptschrift nur mit der Mogeltaktik der Hinweglassung gesellschaftsfähig wird, beleidigt jedoch die Intelligenz eines jeden Europäers. Wir können lesen.

„Dem Recht zu dienen und der Herrschaft des Unrechts zu wehren ist und bleibt die grundlegende Aufgabe des Politikers“, sagte Papst Benedikt im Bundestag. Auf den Zuschauerrängen sah man derweil einen deutschen Bischof schläfrig zusammensacken. Haben wenigstens unsere Politiker das Folgende verinnerlicht? Leider nein. Benedikt sagte:

„In der Geschichte sind Rechtsordnungen fast durchgehend religiös begründet worden: Vom Blick auf die Gottheit her wird entschieden, was unter Menschen rechtens ist. Im Gegensatz zu anderen großen Religionen hat das Christentum dem Staat und der Gesellschaft nie ein Offenbarungsrecht, eine Rechtsordnung aus Offenbarung vorgegeben. Es hat stattdessen auf Natur und Vernunft als die wahren Rechtsquellen verwiesen – auf den Zusammenklang von objektiver und subjektiver Vernunft, der freilich das Gegründetsein beider Sphären in der schöpferischen Vernunft Gottes voraussetzt. Die christlichen Theologen haben sich damit einer philosophischen und juristischen Bewegung angeschlossen, die sich seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. gebildet hatte.

In der ersten Hälfte des 2. vorchristlichen Jahrhunderts kam es zu einer Begegnung zwischen dem von stoischen Philosophen entwickelten sozialen Naturrecht und verantwortlichen Lehrern des römischen Rechts. In dieser Berührung ist die abendländische Rechtskultur geboren worden, die für die Rechtskultur der Menschheit von entscheidender Bedeutung war und ist. Von dieser vorchristlichen Verbindung von Recht und Philosophie geht der Weg über das christliche Mittelalter in die Rechtsentfaltung der Aufklärungszeit bis hin zur Erklärung der Menschenrechte und bis zu unserem deutschen Grundgesetz, mit dem sich unser Volk 1949 zu den „unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt“ bekannt hat. Für die Entwicklung des Rechts und für die Entwicklung der Humanität war es entscheidend, daß sich die christlichen Theologen gegen das vom Götterglauben geforderte religiöse Recht auf die Seite der Philosophie gestellt, Vernunft und Natur in ihrem Zueinander als die für alle gültige Rechtsquelle anerkannt haben.“

Merkel hat von Papst Benedikts Rede nur ein einziges Wort abgespeichert: „Humanität“. Damit lässt sich alles alternativlos begründen, was sie an Rechtsbrüchen begeht. Rechtssicherheit – die zweite wichtige Säule des abendländischen Rechtsverständnisses, geht ihr vollkommen abhanden. Man kann sich auf keinen Vertrag und kein Gesetz mehr berufen, wenn es Merkel einfällt, ihre „Humanität“ zu entfalten.

Es ist daher folgerichtig, dass sich 20.000 Menschen zusammenschlossen, um dem despotischen Treiben Einhalt zu gebieten:

Wir kamen zusammen in der festen Überzeugung, dass die Bürger ein Recht auf eine echte politische Alternative haben, eine Alternative zu dem, was die politische Klasse glaubt, uns als „alternativlos“ zumuten zu können. Dem Bruch von Recht und Gesetz, der Zerstörung des Rechtsstaats und verantwortungslosem politischen Handeln gegen die Prinzipien wirtschaftlicher Vernunft konnten und wollten wir nicht länger tatenlos zusehen.

Vielen Dank an die AfD! Ihr habt die Prioritäten genau richtig gesetzt.

Mit eurem Programm habt ihr in bester christlicher Tradition die Sphären der Rechtsetzung und der Religion getrennt.

Ihr lauft nicht mit einem *C* im Namen durch die Gegend, um jedem großspurig erzählen zu können, dass man sich über allerlei beschlossene Gesetze hinwegsetzen kann, solange man von einer quasi unfehlbaren Humanität geleitet sei.

Ihr habt kapiert, dass Gott am 7. Tag ruhte, damit der Mensch sich frei entfalten kann. Ihr habt euch daher nicht von Propheten und Predigern aufschwatzen lassen, wie die Zukunft Deutschlands auszusehen hat.

Was fällt dieser unseligen Kirchenpartei CDU eigentlich ein, dass sie mit fortgesetzten Rechtsbrüchen unsere Freiheit, unsere Kultur, unsere Sicherheit, unser Eigentum und damit die Zukunft unserer Kinder gefährdet und uns all dies noch unter einem christlich-humanistischen Vorzeichen andrehen will?

Und was fällt der verblödeten FAZ eigentlich ein, krampfhaft bei der AfD nach Hinweisen auf vorhandene oder fehlende christliche Backgrounds und Motivationen zu suchen? Die braucht man nicht, um Politik in bester christlich-abendländischer Tradition zu betreiben!

Menschen haben es nicht nötig, weltliche Gesetze aus religiösen Schriften abzuleiten – weil Gott sie mit Verstand und Gewissen ausstattete. Als Adam und Eva das Paradies verlassen mussten, waren sie ausgestattet mit der Erkenntnis von Gut und Böse. Als Kain seinen Bruder Abel erschlug, war es noch nicht verboten, seinen Bruder zu erschlagen. Trotzdem wußte Kain, dass es falsch war, denn Gott hatte ihm ein Gewissen gegeben. Und warum wohl gibt es kaum Diskussion über Gebote wie „Du sollst nicht morden. Du sollst nicht die Ehe brechen. Du sollst nicht stehlen. Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen. Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen? Vielleicht, weil diese Dinge die von Gott geschaffene Natur des Menschen sind? Man muss nicht Christ sein, um zu wissen, dass man diese Dinge nicht tut.

Jeder Atheist in der AfD ist auch Christ genug, um zu wissen, wem wir die Glaubensfreiheit zu verdanken haben. Die Glaubensfreiheit ist der einzige Artikel unserer Verfassung, der direkt und ohne Umwege aus dem Christentum kommt. Dazu muss man noch nicht einmal daran glauben, dass Jesus Gottes Sohn ist. Jesus ist historisch belegt und es ist Jesus, der darauf bestand, dass jede Generation eine eigene Glaubensentscheidung treffen muss und der Glaube letztendlich eine vollkommen individuelle Entscheidung sei. Aufgrund der von Jesus eingesetzten Glaubensfreiheit steht in unserem Grundgesetz: „Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.“ Der Rest von Artikel 4 ist menschengemachtes, weltliches Recht: „Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.“ In welchem Maße unser Volk Religionsausübungen fördern, erlauben, dulden oder verbieten will, ist eine Frage, die wir in Ausübung des Artikels 146 Grundgesetz möglichst bald klären sollten. In diesem Zusammenhang wird darüber zu befinden sein, was ein persönliches Glaubensbekenntnis von einer religiös verbrämten und gewaltorientierten Politbewegung unterscheidet.

Als einen Bruderglauben des Christentums wollen uns Kirchen und Parteien den Islam / die Islame verkaufen. Ein Glaube aber, bei dem man Polizeischutz benötigt, wenn man ihn kritisieren, karikieren oder verlassen will, ist weder Religion noch Recht, sondern das Werk eines Kriminellen, der die Würde des Menschen mit den Füßen tritt. Die Religion der Todes-Fatwas kann daher niemals Teil einer freien Gesellschaft sein. Besteht auch nur die geringste Gefahr, dass Europas Christen sich zur heiligen Messe wieder in die Katakomben zurückziehen müssen, hat der Islam hier zu verschwinden. Jeder Europäer weiß es zu schätzen, dass man sich auf unserem Kontinent nicht in Untergrundkirchen und heimlichen Hauskreisen treffen muss. Damit das so bleibt, gibt es auf deutschen Wahlzetteln keine Alternative zur AfD.

Kommen wir auf die Kirchen zu sprechen.

Dass Kardinäle und Bischöfe die AfD boykottieren, ist völlig uninteressant. Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde zum Boykott der Grünen aufgerufen. Heute sind die Grünen gern gesehene Gäste auf jedem katholischen Podium. Die Grünen erhielten sogar päpstliche Absolution im Bundestag. So kann aus Feindschaft Liebe werden. Denn schließlich soll man seine Feinde lieben, gell?

Die Kirche mag es halt nur nicht, wenn man ihre Pfründen beschneidet. Genaugenommen muss man hier aber von der deutschen Amtskirche sprechen. Denn freilich gibt es woanders in der weltumspannenden katholischen Kirche lauter arme Priester, die am Altartuch nagen, weil ihr Staat keine Kirchensteuer für sie kassiert und ihnen auch sonst keine Aufträge zuschustert.

Unser Staat ist natürlich viel besser. Er sorgt für die Kirchen. Und es ist so demokratisch hier. „Ich möchte keine demokratiefreien Räume in unserer Gesellschaft“, erklärte Claudia Benedikta Roth, als sie die katholische Kirche zur Weißglut brachte. Heute würde kein Grüner mehr die Demokratiefähigkeit der katholischen Kirche bezweifeln. Die Kirche gilt als Flaggschiff der Demokratie, seitdem sie voll und ganz in das Flüchtlingsgeschäft eingestiegen ist. Politik und Religion, Staat und Kirche, Parteien und Pfaffen loben und preisen sich gegenseitig mit ihrer Dauerparole „Wir schaffen das!“

Je stärker man auf das Religiöse setzt und weltliche Politik mit Glaubenseifer durchsetzt, umso demokratischer ist man heutzutage! Das kann man wunderbar auch an den Moslems sehen. 90 Prozent der „hochreligiösen sunnitischen Muslime“ finden, dass Demokratie eine gute Regierungsform sei, schreibt die FAZ. Das ist beruhigend, hatte sie doch neulich genau zu dieser Bertelsmann-Studie noch ein paar kritische Fragen.

Wie ist es eigentlich um die christlichen „Hochreligiösen“ bestellt? Gibt es sie überhaupt? Mehr als zehn Prozent der Katholiken können es ja kaum sein.

Ein Blick in die Kirchen zeigt, dass dort vor allem ältere Damen in den Kirchenbänken sitzen, während man bei den Moslems nur Männer beten sieht. Deutsche Männer schicken ihre Frauen zum Beten und lassen sich höchstens zu Familienfesten und zum Schützenfest in der Kirche sehen.

So sind es dann auch nur vereinzelte Frauen, die vor der Tür zum Beichtraum stehen. Denn immerhin bietet die katholische Kirche in Deutschland in streng limitiertem Umfang auch noch das Beichtsakrament an. Für eine mittelgroße Innenstadt mit schätzungsweise 2000 sonntäglichen Kirchenbesuchern gibt es im Schnitt zwei Kirchen, die jeweils 60 Minuten pro Woche für das heilige Bußsakrament geöffnet sind. Jeder Pole wäre tief geschockt, wie man ohne vorherige Beichte zur heiligen Kommunion gehen kann, aber in Deutschland ist es völlig normal, im Stand der Sünde den Leib Christi zu empfangen. Wer „hochreligiös“ katholisch ist, muss halt gucken, wie er das geregelt kriegt.

Dazu sollte man auch ein paar Hardcore-Rosenkranzbeter kennen. Sie können nicht nur geweihte Marienmedaillien beschaffen, sondern auch exorziertes Weihwasser und Salz. Sie kennen jemand, der jemanden kennt, der wiederum einen 100 km weit entfernten Priester kennt, der sich noch mit den Sakramentalien des katholischen Gnadenschatzes auskennt. Im Priesterseminar wird solches nicht mehr gelehrt, wird einem dann von dem steinalten Priester versichert.

Auch das Wissen um Ablässe, die die Weltkirche den Gläubigen nach wie vor gewährt, gilt in Deutschland schon fast als Geheimwissen und ist nur noch auf Schweizer Internetseiten zu erfahren. Ablässe und Fegefeuer gibt es im Katholizismus nicht mehr, kann man stattdessen auf interreligiösen Veranstaltungen erfahren.

Das ist natürlich Blödsinn, weil Fegefeuer und Ablass nach wie vor im weltweit gültigen Katechismus der katholischen Kirche stehen. Für die Ökumene in Deutschland und die Modernisierungswut ist es aber praktischer, wenn das keiner weiß.

Das Elend zusammengefasst:

Wir bringen in Deutschland den irren Spagat hin, eine fette katholische Amtskirche zu füttern, die uns aber eine abgespeckte Version des Katholizismus verkauft. Den Exorzismus beispielsweise, den jedes Bistum mit einem eigens dafür bestellten und ausgebildeten Exorzisten anzubieten hat, gibt es in Deutschland nicht mehr.

Während Deutschland mit „hochreligiösen“ Muslimen geflutet wird, ist es so gut wie unmöglich, in Deutschland „hochreligiöser“ Katholik zu sein. In Polen gibt es selbstverständlich vor jeder Messe eine Beichtgelegenheit. In Kroatien segnet der Priester jedes Stück Schmuck, bevor man es trägt. In Italien gehen 300 Exorzisten ihrer ganz normalen katholischen Tätigkeit nach. In Spanien weiß jeder Priester, was er zu tun hat, wenn man mit Salz in die Kirche kommt. Und natürlich beten in all diesen Kirchen die Menschen zu den Schutzpatronen ihres Landes. Auch das wurde hier abgeschafft.

Dieses geistige Armenhaus von katholischer Amtskirche hat aber genug Mittel und Personal, um Katholikentage wie in Leipzig abzuhalten. Stolz präsentiert man dort wichtige Politiker aller Parteien. Fast aller Parteien, denn natürlich bietet sich die katholische Kirche nur denjenigen als Plattform an, die als Koalitionspartner der Kirchenpartei CDU noch in Frage kommen, also alles links der CDU.

Der Kirche geht es trotz steigender Zahlen von Kirchenaustritten blendend. Man tauscht nun pro Jahr etwa 200.000 laue Deutsche gegen 1.000.000 hochreligiöse Schäfchen aus Islamien ein. Zusammen mit der Kanzlerin hat man beschlossen, sich um die Fremden zu kümmern. Koste es, was es wolle. Natürlich darf man die Fremden keinesfalls missionieren und muss sich den Betüddelungskuchen mit den Protestanten und weltlichen Organisationen teilen. Trotzdem dürfte es neben Kirchensteuer- und Konkordats-Millionen ein ordentliches Zubrot sein. Sollten die Kirchen behaupten, sie würden dies mit Eigenmitteln leisten, so muss der Kirchensteuerzahler hellhörig werden. Denn dann zahlt er über die Kirchensteuer für staatliche Aufgaben und kann den entsprechenden Steuerteil von der Kirche zur Rückzahlung einklagen. Vor laufenden Kameras wird gerne von „gesamtgesellschaftlichen Gemeinschaftsaufgaben“ gefaselt. Die Rechtsgrundlage hierzu würde man gerne sehen. Ach so, Pardon. Wahrscheinlich ging es wieder um „Humanität“. Da muss man als anständiger Gutmensch wegen ein paar Millionen oder Milliarden nicht gleich so pingelig sein. Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt!

Das Programm der Alternative für Deutschland muss für die Kirchen ein Schock gewesen sein. Die AfD will ganz normale Landesgrenzen, die man nicht einfach mal eben illegal überqueren kann. Sie will Illegale abschieben. Radikale Moslems sowieso. Sie will, dass Europa seine Außengrenzen sichert und Flüchtlingen nahe ihrer Heimat geholfen wird. Das ist geschäftsschädigend für die Caritas.

Überhaupt kommen unsere überaus demokratischen, hilfreichen und eifrigen Amtskirchen in dem AfD-Programm nur in Nebensätzen vor: „Minarett und Muezzinruf stehen im Widerspruch zu einem toleranten Nebeneinander der Religionen, das die christlichen Kirchen in der Moderne praktizieren.“ So richtig ernst nimmt man die deutschen Amtskirchen offenbar nicht. Kein wabernder Weihrauch, keine tiefgehende Mystik, sondern eingehegtes, modernes Praktizieren. Der Eindruck nüchterner Seelsorger-Praxen kommt sicherlich nicht von ungefähr.

Der Islam scheint weniger blutleer zu sein. Die AfD attestiert ihm unter Punkt 7.6 ein gewisses Machtstreben:

Die AfD lehnt es ab, islamischen Organisationen den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts zu verleihen, weil sie die rechtlichen Voraussetzungen nicht erfüllen. Islamische Organisationen erstreben den Körperschaftsstatus mit seinen Privilegien, um ihre Macht zu stärken. Voraussetzung für den Körperschaftsstatus ist eine ausreichende Repräsentanz, die Gewähr der Dauer sowie die Achtung des freiheitlichen Staatskirchenrechts. Letzteres verlangt die Anerkennung der Religionsfreiheit, der weltanschaulichen Neutralität des Staates und der Parität der Religionen und Bekenntnisse.

Anstatt dass sich die Kirchen freuen, dass man sie endlich wie gewünscht als modern wahrnimmt und ihnen all die positiven Eigenschaften zuerkennt, über die man als Körperschaft öffentlichen Rechts (und damit Kooperationspartner des Staates) verfügen sollte, sehen sie schon ihre Pfründen schwinden. Denn sie sind es, die sich bereits weit aus dem Fenster lehnten und den unsäkularisierbaren Islam zur Bruderreligion erklärten. Ihm also jene verfassungsrechtlichen Voraussetzungen andichteten, von denen die AfD, viele intelligente Ex-Muslime und ein großer Teil der Öffentlichkeit meinen, sie würden fehlen.

Dumm gelaufen. Denn gesetzt der Fall, es würde demnächst direkte Demokratie in Deutschland geben, könnten Demokraten auf die Idee kommen, die weitere Islamisierung unseres Staates durch eine Reform des fast 100 Jahre alten Religionsverfassungsrechts zu verhindern. Als Nebeneffekt müssten sich auch die deutschen Amtskirchen zukünftig aus Almosen finanzieren. Eine almosenfinanzierte Kirche allerdings müsste den Gläubigen etwas bieten. Die Kirche müsste außerdem missionieren, anstatt den Islam zu hofieren.

Da geht man lieber den bequemeren Weg und kettet sich an die Kirchenpartei CDU, die direkte Demokratie zuverlässig ablehnt und für eine Zementierung des Konkordats sorgt. Da holt man lieber die verschiedenen Islame auch an die Futtertröge, in die Schulen und Rundfunkräte. Was hat sich die Kirche früher über antichristliches Verhalten, satanische Rockmusik und okkulte Praktiken aufgeregt! Heute paktiert sie mit der antichristlichsten Religion des Planeten.

Man hätte natürlich auch längst schon Absprachen treffen können. Die Christen-AG aus der AfD zum Katholikentag einladen können. Damit sie in ihrer Partei Werbung für den Beibehalt der Staatsverträge machen. Es gibt ja 100 gute Gründe dafür, wie zum Beispiel die Konkurrenz zwischen katholischen, evangelischen und städtischen Krankenhäusern, die eine hervorragende Gesundheitsversorgung garantiert. Oder die Konkurrenz von katholischen, evangelischen und staatlichen Schulen. Man muss ja gar nicht laizistisch werden. Man kann ja über alles reden. Die Frage ist nur: wann?

Die nächste Bundestagswahl ist in anderthalb Jahren. Bis dahin wird Merkel kein einziges Problem gelöst haben. An Schäubles Steuersenkung 2018 glauben insbesondere CDU-Stammwähler nicht. Die SPD ist dermaßen grottenschlecht drauf, dass mal wieder keiner den Vize-Kanzlerkandidat spielen will. Zusammen sind die beiden Parteien seit heute unter 50 Prozent. Wen also soll man wählen?

Man braucht keinerlei prophetische Gabe: Die AfD wird mit 25 bis 30 Prozent in den Bundestag einziehen. Sollten sich die Islame in der Zwischenzeit weiter danebenbenehmen, kann es durchaus noch mehr werden. Eine weitere Massenzuwanderung von Afghanen, Arabern und Afrikanern unter die Fittiche von Diakonie und Caritas zu Lasten des deutschen Steuerzahlers bringen mindestens weitere zehn Prozent. Die AfD wird die Wählerstimmen der Christen und Atheisten schneller aufsaugen als die Kirche die weiteren zahllosen Kirchenaustritte abheften kann. Wenn irgendwo wegen Flüchtlingskosten die Grundsteuer steigt, wird bei der Kirchensteuer gespart. Wenn Merkels mit den Kirchen eingefädelter Energie-Irrsinn weiter höhere Strompreise produziert, werden als erstes die Außenbeleuchtungen der Kirchen abgestellt. So einfach ist das.

Wenn es sich die katholische Kirche leisten kann, von Almosen zu leben, kann sie natürlich gerne weiter infantil an Merkels Hosenanzug hängen und ihre politischen Moralpredigten auch weiterhin an den Hinterlassenschaften krimineller Schleuserbanden abhalten. Zukunftsweisend ist das allerdings nicht.

Es gibt keinen Abgrund zwischen der AfD und dem Christentum. Es gibt auch keinen Abgrund zwischen Christen und Atheisten. Der Abgrund besteht zwischen notorischen Lügnern, Rechts- und Amtseidbrechern und der arbeitenden Bevölkerung.

Das will die AfD:

Wir setzen uns mit ganzer Kraft dafür ein, unser Land im Geist von Freiheit und Demokratie grundlegend zu erneuern und eben diesen Prinzipien wieder Geltung zu verschaffen. Wir sind offen gegenüber der Welt, wollen aber Deutsche sein und bleiben. Wir wollen die Würde des Menschen, die Familie mit Kindern, unsere abendländische christliche Kultur, unsere Sprache und Tradition in einem friedlichen, demokratischen und souveränen Nationalstaat des deutschen Volkes dauerhaft erhalten.

Welches europäische Volk möchte das nicht?

Lassen wir zum Schluss noch einmal einen Papst sprechen. Worte aus der Predigt des heiligen Papstes Johannes Paul II, die er am 2. Juni 1979 zu Pfingsten in seiner polnischen Heimat auf dem Siegesplatz in Warschau gehalten hat:

„(…) In diesen Aposteln und um sie sind am Pfingsttag nicht nur die Vertreter jener Völker und Sprachen versammelt, welche die Apostelgeschichte erwähnt. Schon damals waren sie von all den verschiedenen Völkern und Nationen umgeben, die durch das Licht des Evangeliums und durch die Kraft des Heiligen Geistes in den verschiedenen Epochen und Jahrhunderten zur Kirche gelangen sollten. Pfingsten ist der Geburtstag des Glaubens und der Kirche auch für unser polnisches Land. Er ist der Beginn der Verkündigung der Großtaten Gottes auch in unserer polnischen Sprache. Er ist der Beginn des Christentums auch im Leben unserer Nation: in ihrer Geschichte, ihrer Kultur, in ihren Prüfungen. (…)

Wenn es richtig ist, die Geschichte einer Nation auf Grund der Menschen in ihr zu begreifen, dann kann man den Menschen nur in der Gemeinschaft, die seine Nation bildet, verstehen. Bekanntlich ist sie nicht die einzige Gemeinschaft. Sie ist allerdings eine besondere Gemeinschaft, wohl die am engsten mit der Familie verbundene, die wichtigste für die geistige Geschichte des Menschen. (…)

All das: die Geschichte des Vaterlandes, wie sie seit 1000 Jahren von jedem seiner Söhne und Töchter geschaffen wurde — in dieser Generation und in den zukünftigen Generationen, und sei es nur ein namenloser, unbekannter Mensch wie dieser Soldat, vor dessen Grab wir stehen…

Alles das: auch die Geschichte der Völker, die mit uns und unter uns gelebt haben, wie jene, die zu Hunderttausenden in den Mauern des Warschauer Ghettos umkamen.

Das alles umfange ich in dieser Eucharistie mit Herz und Sinn und beziehe es ein in dieses eine heiligste Opfer Christi hier auf dem Siegesplatz.

Und ich rufe, ich, ein Sohn polnischer Erde und zugleich Papst Johannes Paul II., ich rufe aus der ganzen Tiefe dieses Jahrhunderts, rufe am Vorabend des Pfingstfestes: Sende aus deinen Geist!

Sende aus deinen Geist!

Und erneuere das Angesicht der Erde!

Dieser Erde! Amen.“

Zehn Jahre später waren die Betonköpfe in ganz Europa weg und die Nationen gingen ihren selbstbestimmten Weg. Dies sollte nicht umsonst gewesen sein.

Christen sind nicht verpflichtet, denen Unterkunft zu geben, die mit dem Geist des Antichristen zu uns kommen:

Viele Verführer sind in die Welt hinausgegangen; sie bekennen nicht, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist. Das ist der Verführer und der Antichrist. Achtet auf euch, damit ihr nicht preisgebt, was wir erarbeitet haben, sondern damit ihr den vollen Lohn empfangt. Jeder, der darüber hinausgeht und nicht in der Lehre Christi bleibt, hat Gott nicht. Wer aber in der Lehre bleibt, hat den Vater und den Sohn. Wenn jemand zu euch kommt und nicht diese Lehre mitbringt, dann nehmt ihn nicht in euer Haus auf, sondern verweigert ihm den Gruß. Denn wer ihm den Gruß bietet, macht sich mitschuldig an seinen bösen Taten. (2 Joh 7ff)

Schon gar nicht lehrt die Kirche, einen verantwortungslosen Wohlfahrtsstaat aufzubauen, sei es für das eigene Volk oder für Fremde:

„Der Wohlfahrtsstaat, der direkt eingreift und die Gesellschaft ihrer Verantwortung beraubt, löst den Verlust an menschlicher Energie und das Aufblähen der Staatsapparate aus, die mehr von bürokratischer Logik als von dem Bemühen beherrscht werden, den Empfängern zu dienen. Hand in Hand damit geht eine ungeheure Ausgabensteigerung“ (Päpstliche Enzyklika „Centesimus annus“ 1991).

www.conservo.wordpress.com 1. Juni 2016
Über conservo 7864 Artikel
Conservo-Redaktion