Landtagswahl – ist Baden-Württemberg noch zu retten?

– Grüne Welle: Erst das Ländle, dann Deutschland und die ganze Welt

– Noch können die anderen Parteien das Ruder herumreißen

(www.conservo.wordpress.com)

Von Albrecht Künstle

Während in Baden-Württemberg alle Parteien außer den Grünen und der FDP ihre Wunden lecken, übt sich die Kretschmann-Partei weiter in ihrem Durchmarsch. Den Marsch durch die Institutionen haben sie mit ihrer Gallionsfigur längst abgeschlossen. Ebenso die Mauserung der von Kretschmann geprägten Partei von einer fundamentalistischen, maoistischen Partei (einst Kommunistischer Bund Westdeutschlands KBW, dann maoistische MLPD) zu einer allesbeherrschenden Macht im Lande. Das sind keine Phrasen, wie meine Wahlanalyse zeigt.

Die Grünen festigten ihre Macht dort, wo die Dirigenten der Orchester daheim sind: Dort, wo die bereits durchwanderten Verwaltungszentren und die Meinungsbildner vertreten, sowie die Universitäten und Zeitungsverlage mit ihrer Hofberichterstattung angesiedelt sind. In Stuttgart erreichten die Grünen in allen vier Wahlbezirken über ein Drittel bis 45 Prozent der Stimmen. Für die Leser aus dem übrigen Deutschland: Stuttgart ist dort wo die Luft am dreckigsten, aber die politische Gesinnung rein ist.

Die Grünen passen auf.
Foto: Maria Schneider

Wo die Musik außerdem gespielt wird: Gefolgt werden die Grünen-Erfolge der Landeshaupt(mann)stadt von den Residenzen der drei Regierungspräsidien. Also Tübingen 39 Prozent, Karlsruhe 39 Prozent, jedoch überboten von Freiburg mit über 40 Prozent. Warum die Region Freiburg/Breisgau noch deutlicher abschneidet als die anderen? Dort sitzt die Badische Zeitung, die sich sowohl gegenüber den Regierenden in Berlin als auch Stuttgart als gefälliger Hofberichterstatter hervortut.ommu

Wo sowohl die Meinungsmacher als auch die Exekutive angesiedelt sind, überrascht das Wahlergebnis kaum. Eine Kostprobe aus unserer Breisgauer Regionalzeitung: Sie spricht im Tagesspiegel über Kretschmann als „Glücksfall“ und wählt als Titel „Grüne in der politischen Mitte angekommen“. Mit anderen Worten, alles andere sei rechts oder links. Und weiter, „Grüne gelten bei Corona als kompetent“. Soso. Haben sie nun mehr oder weniger Corona als das normale Volk?

Die Universitätsstädte, die Kaderschmieden des Landes, sind fest in grüner und roter Hand. Die LINKE schaffte es zwar wieder nicht, in den Landtag einzuziehen. Aber sie erreichten in diesen Städten weit über fünf Prozent, im Durchschnitt sieben, in Heidelberg 8,4 und Freiburg 11,2 Prozent. In Konstanz zwar nur 5,4 Prozent, aber dafür mit 42 Prozent grün! Das ist jene Stadt am Bodensee, die als erste in Deutschland einen „Klimanotstand“ ausrief, was auch immer das ist.

Wie kann der nächste grüne Durchmarsch durch Baerbock/Habeck vermieden werden? Indem sich die Volksparteien ihrer Herkunft und Stärke besinnen. Und die Machtspiele der herrschenden Medien durchkreuzen. Diese sehen nämlich nur eine einzige alternativlose Chance: „Grüne können Partner … wählen“, titelt die Badische Zeitung, also alleine bestimmen, mit wem sie ins Bett steigen. Tatsächlich alternativlos? Noch brauchen sie einen Koalitionspartner, aber nehmen wir mal an, die nationalfarbigen schwarz-rot-gelben Parteien sind sich einig und wollen es nicht mehr mit den Grünen treiben!?

Schwarz-rot-goldgelb stellen mit 77 Abgeordneten von 149 mehr als Grüne (56) und AfD (16) zusammen. Verständigen sie sich darauf, Kretschmann abblitzen zu lassen, haben sie wahrscheinlich die letzte Chance, das Ruder rumzureißen. Denn noch einmal eine grün dominierte Wahlperiode in Stuttgart könnte politischer Selbstmord sein und für Deutschland einen Dominoeffekt auslösen.

Die schwarze CDU muss sich vom Erbe der grün-roten Angela Merkel freischwimmen. Deren Dampfer säuft so schnell ab, dass die Devise heißen muss, „ab in die Rettungsboote“, um nicht vom Sog des untergehenden Schiffes mit viel gefährlicher Fracht mit in die Tiefe gerissen zu werden. Das Gefährlichste an der Ladung ist die Kapitänin auf der Kommandobrücke. Das Überleben der CDU kann darin liegen, mit anderen als den Grünen Politik zu machen und sich an deren Spitze zu stellen.

Was steht für die beiden „roten“ Parteien auf dem Spiel? Ursprünglich erhoben sie den Anspruch, Arbeiterparteien zu sein. Aber nur noch jeder Sechste Erwerbstätige ist noch Arbeiter – der revolutionäre Strukturwandel fraß seine Kinder. Und SPD als auch LINKE geben sich als wahre Statthalter für deren Interessen aus. Wobei beide anderes in Petto haben: sie wollen teilweise grüner sein als die Grünen. Und Angestellte fühlen sich nicht als „Werktätige“, auch wenn sie oft mehr buckeln müssen als die übriggebliebenen Facharbeiter. Diese Parteien können sich zum Überleben eigentlich nur noch zusammentun. Denn eine Malu Dreyer wie in Rheinland-Pfalz gibt es nicht überall.

Die FDP hat wieder Wachstumspotenzial, das sie jetzt auch nutzte. Sie passt in die politische Landschaft und sollte in jeder Koalition ihren Platz haben. Und sie kann es zu mehr bringen als dem, was sie einmal war, nämlich „das Zünglein an der Waage.“

Wachstumspotenzial hat auch die AfD. Sieht man sich die Wahlergebnisse in den 70 Wahlbezirken des Ländles an, stellt man fest, dass die AfD dort stark ist, wo auch der Anteil an Ausländer*innen und „Migrationshintergründler*innen“ groß ist. In 33 Wahlbezirken lag ihr Stimmenanteil über zehn Prozent, in der Spitze bei 14,1 Prozent. Weil der Migrationsanteil von Jahr zu Jahr zunimmt, hat auch die AfD Potenzial. Es wäre jedoch eine Nonsens-Korrelation anzunehmen, dass die eingedeutschten Ausländer diese Partei wählen. Wobei Einwanderer aus Osteuropa/Russland sehr wohl in der AfD ihre politische Heimat sehen, was durchaus Gründe hat.

Mein Vorschlag; macht dem Kretschmann ein Angebot, das er schlecht ausschlagen kann:Herr Kretschmann, wir bedauerten, dass Ihre Frau mitten im Wahlkampf krank wurde. Sie baten um Verständnis, sich zugunsten Ihrer Frau zurücknehmen zu dürfen. Ja, Sie dürfen, wir nehmen Ihnen das Regierungsgeschäft und die große Bürde ab. Wir gönnen Ihnen und Ihrer grünen Truppe eine verdiente Auszeit von fünf Jahren, dann sehen wir weiter. Bis dahin kann Ihre Grüne Fraktion in der Opposition zusammen mit der AfD in sich gehen.

Unterzeichnet in nationalfarbener Tradition

CDU-schwarz,

SPD-rot,

FDP-gelb.

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*) Der Autor Albrecht Künstle, Jahrgang 1950, ist im Herzen Südbadens daheim, hat ein außergewöhnlich politisches Erwerbsleben mit permanent berufsbegleitender Fortbildung hinter sich. Im Unruhezustand schreibt er für Internetzeitungen und Nachrichtenblogs der Freien bzw. Alternativen Presse zu den ihm vertrauten Themen Migration, Religionsfragen, Islam, Kriminalität, Renten, Betriebliche Altersversorgung, Wirtschaftsthemen u.a.. Zuvor schrieb er für Fachzeitschriften und seine Regionalzeitung, fiel aber bei ihr politisch in Ungnade. Kuenstle.A@gmx.de

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23 Kommentare

  1. Sächsische Bürgermeister protestieren gegen harten Corona-Kurs
    https://marbec14.wordpress.com/2021/03/18/sachsische-burgermeister-protestieren-gegen-harten-corona-kurs/

    https://reitschuster.de/post/saechsische-buergermeister-protestieren-gegen-harten-corona-kurs/

    Dauert wohl nicht mehr lange, bis den besagten rebellischen Bürgermeistern eine fiktive AFD-Nähe nachgewiesen wird und die Bürgermeister als Querdenker abgestempelt werden…

    1. … und der Franken Heitler alias Söderer kriegt sie sowieso alle klein! Wo sie doch nicht mal die Rückendeckung ihres eigenen MP haben …..

  2. Nächster Denkfehler: „Der Wähler ist zu dumm“.

    Meine These: Die AFD ist zu dumm, bzw. all die, die gerne Wählerstimmen hätten. Ausnahmen: Grün,… wie offensichtlich jeder sehen kann.

  3. Lieber Herr Künstle !
    Danke für Ihre überzeugende Auswertung der Wahlen in BW, mit der ich übereinstimme.
    Die CDU hat unter dem Landesvorsitzenden Strobl und der unglücklichen Frau Eisenmann gelitten.
    Strobl hat die Spitzenkandidatin ins Feuer geschickt und verbrannt. Er war zu feige, gegen Kretschmann anzutreten. Eine “ ehrenvolle“ Niederlage ist allemal besser als zum zweiten Mal zu kneifen.
    Er sollte zeitnah zurück treten. und Platz machen für die jüngere Generation.

    Diesen Rat gebe ich auch der AfD. Sie hat hervorragende MdB, denen man vertrauen kann.

    Mit besten Grüßen

    Ihr

    Dieter Farwick

  4. BW ist die eigentliche Brutstaette der Gruenen, auch wenn die Mehrzahl der Maoisten aus Frankfurt dazukam. Die haben sich dort als buergerliche Partei etabliert, auch weil sich in BW die CDU Jahrzehnte lang die Alleinherrschaft sicherte und einen undurchschaubaren Korruptionssumpf aufbaute, der vielen lokalen Unternehmern nicht mehr passte. In der Praxis geben sich die Gruenen dort pragmatisch und eher gruen-konservativ, lassen aber den gruenen Taliban alle Freiheiten ihre lokalen Sueppchen zu kochen.

    Ein Fehler der AfD und insbesondere Meuthen ist, sich als buergerliche Partei anbiedern zu wollen, obwohl sie eine radikal-oppositionelle Position einnehmen sollte, in die sie von den anderen Parteien eh gedraengt wird. Die Gruenen waren auch mal ‚die Boesen‘ und heute regieren sie direkt oder zumindest ideologisch ueberall mit. Heute ist die AfD ‚die Boesen‘. Die sollten das akzeptieren, kaempferisch, anstatt sich selbst klein zu machen.

  5. Unfaßbare Szenen aus Dresden am 13.03.
    Angekarrte Schläger u.a. Hessen u. NRW (deutlich zu sehen)

    https://youtu.be/B-IKzQv2Xzs

    Weiteren Kommentar zu den Bu**enschlägern erspare ich mir.

    Originalton: ‚unangemeldete SPONTAN(!)VERSAMMLUNG‘ – BRRRRR!

    1. Wer hat denn da geknüppelt?
      Das Brutalste war leichtes schubsen, nachdem sich einige weigerten den Hang zu verlassen. Wen so was schon umhaut, der soll nicht auf Demos gehen, sondern im Park picknicken.

  6. Statt eines weiteren Kommentars:

    Wer sich das gestern abend angetan und (wenigstens zeitweise) im DDR 2 sich die ‚Berliner Runde‘ angeschaut hat ….
    Definitiv am Boden liegt die CDU
    Das grünrotdunkelrote Framing steht: die ausgebürgerlichte Union der AfD hinterherschicken

    Der Tupfen auf dem Wahlabend: Eine in rot gekleideten Tina Hassel will mit öffentlich-rechtlichem Framing die Zukunft bestimmen, die Ampel aus Sozialisten, klimagläubigen Kollektivisten und angegrünten Gelben als „bürgerliche Mehrheit gegen die Union“. Bürgerlich? Das ist an diesem Bündnis nicht einmal mehr der gelbe Klecks. —
    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/das-gruenrotdunkelrote-framing-steht-die-ausgebuergerlichte-union-der-afd-hinterherschicken/

    Und die Vollidioten in CDU und CSU – gestern in der berliner Runde trefflich repräsentiert durch die Generalsekretäre haben’s (vor lauter hetzerischem AfD – Bashing ) immer noch nicht kapiert, was da abläuft …..

    (ceterum_censeo schreibt:
    15. März 2021 um 11:30 )

  7. Eine Analyse,sehr gut. Lesenswert.
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    Drei Experten zum Abschneiden der AfD bei den Landtagswahlen

    Jouwatch veröffentlicht hier die Analysen von drei Experten zum Abschneiden der AfD bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland Pfalz:

    Lehren aus den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 2021 von Dr. Thomas Tillschneider – Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt:

    Nach der ersten 18 Uhr-Prognose habe ich gestern eine Kurzanalyse getweetet, in der ich noch von „geringen“ Verlusten ausgegangen bin: (*ttps://twitter.com/P_Plattform/status/1371152119647047685).

    Heute aber steht fest: Wir haben unser Ergebnis in BaWü von 15,1% 2016 auf 9,7% verschlechtert – ein Rückgang um 5,4% absolut oder 35% relativ zu dem Ergebnis 2016. In RLP haben wir uns von 12,6 auf 8,3 % verschlechtert. Wir haben angesichts des Rückgangs der Wahlbeteiligung absolut fast die Hälfte der Wähler verloren. Von geringen Verlusten kann keine Rede mehr sein. Die Analyse des Tweets aber gilt nach wie vor. Aus der Niederlage von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind drei Lehren zu ziehen:

    1. Der Kampf gegen die eigene Partei muß sofort enden!

    Wenn ein Leistungsträger, auf den …

    mehr hier:

    https://www.journalistenwatch.com/2021/03/16/drei-experten-abschneiden/

    …!!

    1. Frau Steinbach, als Politikerin mit Rückgrat schätze ich sehr, aber ich muss mich doch sehr wundern, dass sie sich für die von Meuthen und seiner weichgespülten buntistischen AFD die den Wahlkampf in BaWü versemmelt hat, instrumentalisieren lassen. Sich an die Altparteien die uns die Zerstörung unseres Landes eingebrockt haben an zu biedern, das ist schon ein starkes Stück. Frau Steinbach, Sie wissen doch selbst, wie es als Flüchtlingskind war, das aus der deutschen Heimat vertrieben wurde und mit Verlaub, ich sehe es auch nicht ein, das Asylschmarotzer unsere Sozialsysteme plündern und rotzfreche Forderungen stellen, wo das Gastgebervolk sich ihren Sitten und Gebräuchen anpassen soll. Haben Sie sich schon einmal als Frau aus gesundheitlichen Gründen irgendwo setzen müssen, wo Trieb gesteuerte Schwarzafrikaner um sie als Beute lauernd herum geschlichen sind? Deutschland war nie rassistisch, der Rassismus wurde von Schwarzafrikanern gegen das Gastgebervolk eingeschleppt und von daher ist es vernünftig zu fordern, dass diese gefälligst auf ihrem riesigen Kontinent in ihren Heimatländern zum Wiederaufbau zurück kehren sollen, anstatt mit deutschem Geld dort auf dicke Hose als Herrenmenschen zu machen. Da kann man durchaus auch darüber nachdenken, wie wir dieses Projekt Afrika vor Ort zu helfen unterstützen, aber nicht das wir dieses rotzfreche fordernde Asylgesocks hier auf unsere Kosten einquartieren die auch noch zum Mord am hellhäutigen Gastgebervolk aufrufen. Herr Meuthen kann sie ja gerne in BaWü ansiedeln, aber wir möchten nicht von diesen eingewanderten Primaten im eigenen Land als Beutevieh umschlichen werden. Wetten, wenn Europa und Deutschland am Boden liegen und der Wohlstand n afrikanischen Ländern blüht, dass diese Schwarzafrikaner sich gegen einwandernde Europäer verwahren, geschweige denen als Gegenleistung helfen, die werden uns verrecken lassen. Helfen ja, aber nicht so, dass diese Asylnomaden unser Volk bedrohen und unsere Sozialkassen plündern. Das ist keineswegs rechtslastig, diese nicht integrierbaren Schwarzafrikaner zur Rückkehr in ihre Heimatländer zum Wiederaufbau zu verdonnern. Auch der Osten würde einer Migranten feindlichen AFD dies nicht durchgehen lassen, denn es ist selbstverständlich das Nordafrikaner, Asiaten die sich integrieren und ihren Beitrag in die Sozialkassen leisten auch unter uns leben und Teil der Gesellschaft werden können. Wie blauäugig ist der Westen, um nicht zu sehen, das mit der Ansiedlung von Schwarzafrikabern Rassenhass gegen die Europäer in den eigenen Ländern angezettelt wird. Meuthen hat mit seiner AFD in BaWü den Wahlkampf versemmelt und nicht der Rest der AFD, der unter Lebensgefahr um Wählerstimmen für unser Land kämpft.

  8. Wen es interessiert, die PK zu den Wahlen, ungekürtzt
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    Meuthen & Co: Die AfD nach den Landtagswahlen | BPK 15. März 2021

    ca 70 min

    https://www.youtube.com/watch?v=yIb8VbXWfP8

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    …auf einem linken Kanal.
    Wieso finde ich das nicht auf AfD-Seiten?

    AfD, Eure Medienarbeit ist, gelindegesagt: „Denkwürdig“ !

  9. Man erinnere sich, 2020…
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    Freispruch für Laleh Hadjimohamadvali

    Von MANFRED ROUHS | Laleh Hadjimohamadvali, die 1972 im Iran geboren wurde und 1986 vor dem Mullahregime nach Deutschland floh, ist Sorgen gewohnt. In ihrer neuen Heimat musste sie schnell feststellen: Die regimetreuen Perser waren schneller als sie. Sie waren schon da. Es fiel ihr nicht leicht, sich dem Mullahregime vollständig zu entziehen.

    Nachdem Laleh Hadjimohamadvali politisch den Mund aufmachte und sich bei Wahlen für die AfD exponierte, geriet sie zudem ins Visier deutscher Staatsanwälte. Im April 2018 veröffentlichte sie ein Foto, das zeigte, wie ein kleines Mädchen zum Oralverkehr mit einem Orientalen gezwungen wird.

    Ergebnis: Ein Strafbefehl über 9.000 Euro wegen Volksverhetzung. Das Amtsgericht Saarbrücken milderte die Strafe ab zu 90 Tagessätze von je 20 Euro, in der Summe also 1.800 Euro. Auch kein Pappenstiel.

    Nun stand sie in Saarbrücken wieder vor Gericht, weil sie gelbe Sterne veröffentlicht hatte mit Aufschriften wie „nicht geimpft“, „SUV-Fahrer“ oder „AfD-Wähler“. Damit würde sie die Judenverfolgung im Dritten Reich verharmlosen, lautete der Vorwurf. In einem ähnlichen Fall hatte allerdings das Bundesverfassungsgericht eine vergleichbare Darstellung als nicht strafbar bewertet. Das Gericht sprach sie deshalb vom Vorwurf der Volksverhetzung frei.

    Nach einem Medienbericht soll die Staatsanwaltschaft aber angekündigt haben, gegen diese Entscheidung in Berufung zu gehen.

    Laleh Hadjimohamadvali sprengt Klischees, muss sich aber vorsehen: Seit sie bei Wahlen für die AfD kandidiert, ist sie offenbar zum politischen und juristischen Abschuss freigegeben worden. Diese Entscheidung verzeiht ihr die politische Klasse nicht.

    Und Staatsanwälte sind dem jeweils zuständigen Justizminister weisungsgebunden. Ihnen droht der Rauswurf, falls sie nicht parieren.

    (ganzer Text)

    http://www.pi-news.net/2020/07/freispruch-fuer-laleh-hadjimohamadvali/

  10. Gestern…
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    AfD im Dialog – Mit Jörg Meuthen, Bernd Gögel und Michael Frisch

    Am Tag nach den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sprechen unser Bundessprecher und die beiden Spitzenkandidaten über das gestrige Geschehen und die aktuellen Entwicklungen. (youtube)

    ca 60min.

    1. Meuthen sagt zum Stimmenverlust wörtlich: „Ich finde das gar nicht so tragisch.“ ab Min. 0:55 in der Gesprächsrunde „AfD im Dialog – Mit Jörg Meuthen, Bernd Gögel und Michael Frisch“

      https://youtu.be/hqSTsM6veEU

      Unfaßbar!

  11. Jetzt haben wir also drei linke Parteien. Ist eh wurscht, weil alle dreie die Agenda der NWO vertreten, noch mehr als ihre linken Spinnereien.

    Das Lösungsmodell wäre die AfD.
    Allerdings nur dann, wenn sie ein ALTERNATIVPROGRAMM bietet, statt sich den anderen anzumeuthen.
    Die AfD müßte den Great Reset und die NWO zum Thema machen und eine richtige Kampagne mit dem Thema starten: Bundestag, Inserate, Plakate, Demonstrationen.
    Der Satz des mächtigen Schwab: „In wenigen Jahren werden Sie nichts mehr besitzen“ würde auch
    Bürger hinter dem Ofen hervorlocken. Und die AfD hätte ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber ALLEN anderen Parteien.
    DAS würde sie unterscheiden von FDP und Union, von den drei prononciert linken Parteien sowieso!

  12. Wobei Einwanderer aus Osteuropa/Russland sehr wohl in der AfD ihre politische Heimat sehen, was durchaus Gründe hat.
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    Nicht nur die.
    Auch aus Südland gekommene Christen, Atheisten, Freigeister….
    haben wohl teilweise die AfD gewählt. Denn die haben die Auswirkungen der islamischen Terrorideologie erlebt.

    Übrigends, wenn die kolportierte Sozialstruktur der Wählerschaft der AfD stimmt (alt, weiß, meist männlich) dann dürfte die Zeit und der alterbedingte Tod mit zu den schlechten Wahl-%en beigetragen haben.

    Wenn es stimmt das Corona vor allem für alte Menschen gefährlich ist, hat die Polit-Klicke entlich eine selektiv wirkende Biowaffe gegen Deutsche.Die Bevölkerungspyramide steht ja prktisch hier in der BRD auf dem Kopf. Corona, nie war ausrotten einfacher…

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