Der 11. September 2001

Ein Auslöser für Mythen und Beschwichtigungslügen über den Islam

(www.conservo.wordpress.com)

Von altmod *)

Drei Frauen – abgeschlachtet am 25.06.2021 durch einen sogenannten somalischen „Flüchtling“

Vor 20 Jahren erfolgte der bisher umfangreichste und folgenreichste Terroranschlag von Muslimen. Danach kam es zu weiteren schweren Anschlägen vor allem in europäischen Metropolen:

  • Am 11. März 2004 führten Muslime insgesamt 10 Anschläge auf Züge in Madrid aus.  191 Menschen starben und 2051 wurden verletzt.
  • Am 7. Juli 2005 erfolgte in London eine Serie von islamischen Selbstmordattentaten in London. Innerhalb kurzer Zeit kam es zu insgesamt vier Explosionen, ausgelöst durch Bombenträger in drei U-Bahn-Zügen und einem Doppeldeckerbus. Dabei wurden 56 Menschen getötet und über 700 verletzt.
  • Am 7. Januar 2015 muslimischer Anschlag in Paris auf die Redaktion der französischen Satirezeitschrift „Charlie hebdo“ mit 12 Toten.
  • Am 13. November 2015 töteten muslimische Attentäter 130 Menschen in Paris und dem Vorort Saint Denis.
  • Am 22. März 2016 Selbstmordattentate in Brüssel, die am Flughafen Brüssel-Zaventem (Provinz Flämisch-Brabant in Flandern) sowie in der Brüsseler Innenstadt (Region Brüssel-Hauptstadt) verübt wurden und 32 Tote forderten.
  • Am 14. Juli 2016 fuhr ein muslimischer Attentäter auf der Promenade des Anglais in Nizza mit einem Lkw durch eine Menschenmenge. Dabei tötete er 86 Personen; mehr als 400 wurden zum Teil schwer verletzt.
  • Am 19. Dezember 2016 fuhr ein muslimischer Attentäter einen Sattelzug in eine Menschenmenge auf dem Weihnachtsmarkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. 11 Menschen starben.
  • Am 22. Mai 2017, Manchester sprengt sich der polizeibekannte Salman Abedi nach einem Popkonzert in die Luft. Er tötet 23 Menschen und verletzt knapp 120.

Das ist nur der Ausschnitt mit den größten Opferzahlen von zahlreichen weiteren Attentaten mit religiös-islamischen Hintergrund in Europa bis heute.


Eine Jahreszahl darf dabei nicht ausgeklammert werden: 2015, als Bundeskanzlerin Merkel die Grenzen für den Zustrom muslimischer potentieller Attentäter nach Deutschland und Europa aufmachen ließ.

Wer den muslimischen Terror als Gefahr für uns er Zivilisation und Lebenswelten leugnet und und politisch verharmlosen möchte (der „Kampf gegen Rechts“ hat für die politische Klasse offensichtlich eine größere Bedeutung) ist ein Schwindler und politischer Verbrecher.

Die „Mythen“ über den muslimischen Terrorismus

Als Ursache für den sich steigernden Terror werden verschiedene Mythen vorgebracht. Mythen, da sie einer rationalen Nachprüfung nicht standhalten.

Mythos 1: Terrorismus hat nichts mit dem Islam zu tun.

Und er ist der unangebrachteste. Auch wenn unzählige journalistische und „wissenschaftliche“ Ausarbeitungen in und aus unserer permissiven Gesellschaft dies gerne widerlegen möchten.
Der Islam ist nicht nur „Religion“, er ist eine politische Ideologie. Nicht nur „Islamisten“ wollen einen oder mehrere islamische Staaten errichten und dort ihre Interpretation des islamischen Rechts, der Scharia, anwenden und das Ziel mit Gewalt erreichen: in einem bewaffneten Kampf, den sie als Heiligen Krieg bezeichnen, als Dschihad. Als die „Muslimbrüder“ Anfang bzw. Mitte des 20. Jahrhunderts und verwandte Organisationen in ihrem Bemühen scheiterten, die Macht in den Staaten der islamischen und arabischen Welt zu übernehmen, entschieden sich vor allem junge Männer seit den siebziger Jahren für die ausschließlich gewaltsame Vorgehensweise. Das brachte die Salafisten in die Spur.

Diese wollen wie alle die Dschihadisten einen Staat nach dem Vorbild von Mekka und Medina zur Zeit des Propheten Mohammed errichten. Es hilft nicht, immer wieder zu wiederholen, dass „die Terroristen die Religion instrumentalisieren“ oder „missbrauchen“. Es sind gläubige Muslime, die überzeugt sind, dass ihre Gewalttaten ein Gottesdienst sind. Und sie haben ihre Sympathien bei den meisten Muslimen weltweit.

Mythos 2: Schuld am islamistischen Terror sei die Politik des Westens.

Es ist ja nicht von der Hand zu weisen, dass Interventionen nach dem 11. September 2001 dazu beigetragen haben, viele Muslime, vor allem die jungen Männer des „Youth Bulg“ in vielen Ländern davon zu überzeugen, dass vor allem der Westen einen Krieg gegen den Islam führen. Man sprach von einem neuen „Kreuzzug“. Gewiss erhielten die Dschihadisten dadurch immer neue Rekrutierungspools. Insbesondere der Irak-Krieg der USA 2003, der dazu noch auf Lügen und erfunden Massenbedrohungs-Szenarien beruhte, hatte katastrophale Auswirkungen auf die Stabilität im Nahen Osten und war bestimmt ein Grund für den Aufstieg des IS. Man sollte aber zuvorderst bedenken, dass die Entstehung großer und beinahe weltumspannender terroristischer Netz­werke ohne die parallele Entwicklung einer aus sich heraus attraktiven Ideologie – des Islam an sich – nicht möglich gewesen wäre. Die vom Westen angezettelten Kriege und die dschihadistische Ideologie stehen in einer Wechselwirkung; die Ideologie des (politischen) Islam ist aber der weitaus wichtigere Faktor. Als der IS tatsächlich ein staatsähnliches Gebilde erobert und ein Kalifat ausgerufen hatte machten sich Tausende neuer Rekruten, unter ihnen auch zahlreiche Frauen, auf den Weg nach Syrien, um sich dem anzuschließen. Es ging nicht nur um den Sturz des Assad-Regimes, denn dann hätte man auch der Nusra-Front und zahlreichen kleineren Organisationen beitreten können, die damals große Erfolge vorweisen konnten.

Mythos 3: der israelisch-palästinensische Konflikt ist die Ursache des islamischen Terrorismus.

Diese These war schon in den siebziger Jahren falsch, dass der so genannte Nahost-Konflikt die wichtigste Ursache des islamistischen Terrors sei, war schon in den siebziger Jahren falsch. Es ist ein beliebtes Argument, dass ausländische Interventionen Terrorismus verursachten. Besonders in Deutschland heißt es oft, der israelisch-palästinensische Konflikt sei der Schlüssel- oder Kernkonflikt im Nahen Osten. So entsteht der Eindruck, man müsse nur diese Auseinandersetzung lösen, damit sich die Situation in der gesamten Region verbessere und den islamistischen Terroristen der Nährboden geraubt werde.

Nach Beginn der mit Hilfe des Westens (USA, Frankreich, UK) angezettelten Bürgerkriege in Syrien, Libyen und dem Jemen, infolge des euphemistisch genannten „arabischen Frühlings von 2011“ zeigt sich, dass nicht Israel für den Nahen Osten das größte Problem sei, die These von der zentralen Bedeutung des israelisch-palästinensischen Konflikts wird angesichts der Auswirkungen dieser spezifischen Auseinandersetzungen im Grunde immer absurder.

Mit diesen Kriegen wurde der sogenannte „Islamische Staat“ (IS) als wichtigster Antipode nach oben gespült. Der IS bediente den nicht nur unter Salafisten verbreiteten Wunsch, in einem „islamischen Staat“ zu leben und dafür zu kämpfen, wie das der Prophet Mohammed und seine Gefährten im 7. Jahrhundert getan hatte.

Mythos 4: mangelnde Integration ist die Ursache des Terrorismus in Europa

In unserer linksgeprägten Wissenschaftsszene, Politik und Öffentlichkeit werden vor allem soziale und vielleicht wirtschaftliche Hintergründe häufig für wichtiger erachtet, als ideologische und religiöse Motivation. Für die verweichlichten und moralisch aufgeladenen Deutschen und Europäer ist es offensichtlich unverständlich, dass allein eine auf mehr oder weniger extremistischer Islaminterpretation basierende Weltanschauung junge Leute in den Krieg treibt.

Integrationsprobleme betreffen in Deutschland Hunderttausende junger Menschen – aus fremdem wie aus eigenem Kulturkreis. „Die Zahl der Salafisten bei uns liegt zwischen 10 000 und 20 000, die der Dschihadisten zwischen 1000 und 2000. Träfe die Integrationsthese zu, wäre eine deutlich höhere Zahl zu erwarten.“

Es gibt sehr viele Gegenbeispiele von gut ausgebildeten jungen Männern und Frauen, die aus ideologischen oder persönlichen Gründen Terroristen werden. Die Terroristen vom 11.9. waren überwiegend gebildete und nicht nur in ihrem „akademischen Milieu“ durchaus integrierte junge Männer.

Ein Blick auf Belgien: Marokkaner und marokkanischstämmige junge Menschen den Dschihadisten schließen sich vorwiegend den Dshihadisten an. Marokkaner sind in Belgien neben Türken die größte Migrantengruppe. Sie unterscheiden sich darin, dass sie deutlich besser „integriert“ sind als die Türken. „Deren Probleme beginnen mit der Sprache, die die meisten marokkanischen Einwanderer schon aus ihrem ursprünglichen Heimatland kennen. Die Bildungschancen der Türken sind deutlich schlechter. Dennoch stammen fast alle Dschihadisten in Belgien aus Marokko.“

Der Dschihadismus des IS und von Al Kaida ist eine stark arabisch geprägte Ideologie, die zwar in wachsendem Maße Eingang in den türkischen Kulturkreis findet, aber für Araber besonders überzeugend und attraktiv zu sein scheint. Insofern ist es ein zusätzliches Gefahrenmoment, gerade arabisch-stämmigen oder den davon dominierten Volksgruppen (auch Afghanen gehören inzwischen dazu) unkritisch Zugang in unserem Lebensbereich zu gewähren.

Mangelnde Integration als Ursache des islamistischen Terrorismus ist nicht nur weit überbewertet, es geht am grundsätzlichen Problem vorbei.

Wir erinnern uns, wie in den muslimischen Ländern die Terrorakte nicht nur vom 11. September gefeiert wurden. Die muslimischen „Kommunitäten“ in Deutschland und Europa zeigten damals wie bei allen nachfolgenden Terrorakten ein unüberhörbares Schweigen, das auf nichts anderes als auf eine mehr oder weniger „klammheimliche“ Zustimmung schließen lassen muss. Nach dem Anschlag auf die Charlie-Hebdo-Redaktion sabotierten muslimische Schüler in Hunderten französischen Schulen die Schweigeminute für die Opfer. Ein vertraulicher Behördenbericht, den die Zeitung Le Parisien veröffentlichte, beschrieb schier unglaubliche Szenen: Trauerplakate wurden zerrissen, Lehrer mit dem Tod bedroht und die Gedenkminute mit „Allahu Akbar“-Rufen gestört. So extrem hat man es in Deutschland nicht wahrgenommen, das Verhalten z.B. vieler Vertreter des Zentralrats der Muslime bei den Anschlägen auch hierzulande, kann aber in keinem anderen Kontext gesehen werden.


Die bei uns gern bemühte Trennung zwischen einem religiösen und einem politischen Islamismus existiert im Islam nicht. Das ist eine Tatsache. Und diese Trennung ist auch nicht integriert in das Verständnis der vorhandenen und hiesig angekommenen Muslime.

Der bekannte und renommierte Forscher und Propagandist eines „Euro-Islam“ Bassam Tibi hat schon vor geraumer Zeit die Segel gestrichen. Er konnte sich innerhalb der Moslemgemeinde nicht durchsetzen: „Ich kapituliere. Der Kopftuch-Islam hat den Euro-Islam besiegt. Ich würde sagen, fünf bis 10 Prozent, aber nicht mehr als 10 Prozent der Muslime, die ich kenne, die ich beobachte, sie leben europäisch, auch als Bürger, deutsche Bürger des Herzens. Aber die Mehrheit nicht“, schrieb der Politikwissenschaftler frustriert im Magazin Cicero.

Aber es gibt nichtsdestotrotz politisch Blinde und Unbelehrbare. Heribert Prantl ein deutscher Spitzenjournalist (SZ) nach dem Attentat von Würzburg: https://www.sueddeutsche.de/politik/attentat-von-wuerzburg-trauer-darf-nicht-zu-hass-werden-1.5340238

Resultat aus „Nine-Eleven“

Der Zustrom von Muslimen nach Europa, in unser „Abendland“ muss gestoppt werden.
Der mit der Aufnahme von „Flüchtlingen“ und sonstigen Migranten verbundene Humanitarismus ist der Todesstoß für unsere christlich geprägte und philanthropische Kultur und Lebensweise.

Muslime sind nicht in derart unser Wertesystem integrierbar, dass damit in der Zukunft unsere Kultur und Lebensart erhalten bleiben kann. Das Beispiel des türkischen Unternehmers, Handwerkers oder Gemüsehändlers, des syrischen Arztes oder eines „Kunstschaffenden“ etc. in der Nachbarschaft widerlegt die Erfahrung der Nichtintegrierbarkeit von Muslimen nicht.

Die Muslime werden zweifelsohne den „demographischen Sieg“ über unsere kulturellen wie ethnischen Prägungen auch in Mitteleuropa davontragen.
Es muss nicht nur der Zustrom, sondern auch die materiellen wie sozialen Alimentierungen der Kommenden und bereits Zugeströmten beschnitten werden.

Das bedeutet, dass die teils übergroße Vorsicht bei repressiven Maßnahmen, nicht nur gegen den Terrorismus, auch gegen den Zustrom an weiteren Muslimen fehl am Platze ist.

Es müssen präventive Maßnahmen, sofern sie noch nützen sollen, stärker auf die Bekämpfung der religiös-ideologischen Grundlagen abzielen.
Politiker und Parteien, die dem nicht Einhalt gebieten wollen, sind als Verbrecher an unserer Kultur, Lebensweise und unserem Leben überhaupt dingfest bzu machen.

Das sind die Lehren aus den Ereignissen vor 20 Jahren – aber eigentlich nicht erst seit diesem Datum.

***** 

*) Blogger „altmod“ (http://altmod.de/) ist Facharzt und seit vielen Jahren Kolumnist bei conservo

(www.conservo.wordpress.com)

34 Kommentare

  1. Der 11. September 2001. . . ein Vorbote ?

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    DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – BAND 5 108. Das Zeitalter der Technik 2 — 3
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    Wenn aber auch die Zahl der Reinen und Guten wie zu den Zeiten Noahs sich sehr verringern wird, dann soll die Erde abermals beschickt werden mit einem allgemeinen Gerichte, in welchem
    weder der Menschen noch der Tiere, noch der Pflanzen geschont wird. Es werden da den stolzen Menschen nichts mehr nützen ihre feuer- und todspeienden Waffen, nichts ihre Burgen und ehernen Wege, auf denen sie mit der Schnelligkeit eines abgeschossenen Pfeiles dahinfahren werden; denn es wird ein Feind aus den Lüften angefahren kommen und wird sie alle verderben, die da allzeit Übles getan haben.

    Das wird sein eine wahre Krämer- und Wechslerzeit. Aber was Ich erst jüngsthin einmal zu Jerusalem im Tempel den Wechslern und Taubenkrämern tat, das werde Ich dann im Großen tun auf der ganzen Erde und werde zerstören alle die Kramläden und Wechselbuden durch den Feind, den Ich aus den weiten Lufträumen der Erde zusenden werde wie einen dahinzuckenden Blitz mit großem Getöse und Gekrache. Wahrlich, gegen den werden vergeblich kämpfen alle die Heere der Erde; aber Meinen wenigen Freunden wird der große, unbesiegbare Feind kein Leids tun und wird sie verschonen für eine ganz neue Pflanzschule, aus der neue und bessere Menschen hervorgehen werden!

    Der 11. September 2001. . . ein Vorbote ?

  2. Windmühlen-SCHROTT.

    https://i1.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2021/09/Windrad-begraben.jpg?w=680&ssl=1

    43.000.000 Tonnen Abfall nur aus den Rotoren der Windturbinen gibt es bis 2050. Zum Vergleich: Ein Airbus A380 wiegt rund 580 Tonnen. Der Abfallberg, der nur mit Rotorblättern von Windturbinen bis 2050 aufgetürmt wird, entspricht somit 74.138 Airbus A380.

    Irre. Und wie gesagt, die Entsorgung ist ungeklärt. Die einzige Möglichkeit, die bislang besteht: Den Schrott auf Kosten der Allgemeinheit in Mülldeponien abladen. Laut Expertenurteil könnte „die Befürwortung von Windkraft durch die Bürger erheblich zurückgehen, wenn sie davon wüssten. Jetzt wissen Sie, warum die ganze Problematik totgeschwiegen wird …
    Schon 2014 haben sie berechnet, daß die Entsorgung teurer sein wird als der Bau.
    Und zwischen Bau und Entsorgung stehen sie ziemlich nutzlos in der Gegend rum.

    https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2019/07/windkraft-in-deutschland.jpg?resize=286%2C214&ssl=1

    In der BuRep ist Deponie der Blätter verboten. Bislang werden sie unter gigantischem E-Aufwand geschreddert: „…Allerdings geht das wegen der Struktur der Glasfaser und der komplexen chemischen Reaktionen im Verbrennungsprozess, die die Filter und Verbrennungslinien belasten, nur in kleinen Mengen.”
    Wir haben ausgediente Rotorblätter aber bereits jetzt in GROSSEN MENGEN.
    Und, es werden immer neue und neue aufgestellt.
    Kann sich einer vorstellen, was mit den unnützen Ungetümen getan werden soll, die im Wattenmeer stehen ???

    https://sciencefiles.org/2021/09/12/verbuddeln-das-zukunftsweisende-entsorgungskonzept-der-windkraft-unsichere-stromversorgung-ungeklarte-entsorgung/

  3. https://www.wochenblick.at/wp-content/uploads/2021/09/btb-210903-migranten-arbeit-daenemark-Kopie.jpg

    HARTER KURS in DK: MIGRANTEN SOLLEN ARBEITEN!
    Die dänischen Sozialdemokraten überraschen mit einem weiteren Vorstoß, der die Massenmigration verhindern soll. Denn das ausgegebene Ziel lautet, die Zahl der Asylwerber auf Null zu reduzieren. Jetzt soll eine Arbeitspflicht für Migranten kommen. Statt Rundumversorgung soll für die erhaltenen Leistungen auch etwas geleistet werden.

    Ähnliches wäre in der brd ganz sicher nicht möglich!
    Das GG-Gericht würde flugs urteilen, es widerspreche der Menschenwürd, daß Migranten arbeiten (!!) sollten.

    https://www.wochenblick.at/harter-kurs-in-daenemark-migranten-sollen-fuer-sozialleistungen-arbeiten/

  4. https://i0.wp.com/unser-mitteleuropa.com/wp-content/uploads/2021/09/E_AghdyWQAUbJxw.jpg?w=854&ssl=1

    „Ordnungs“-amt bricht Schüler die Nase, weil er keine Maske trägt.
    Nur € 2000 Strafe, keine Verurteilung wg. schwerer Körperverletzung, kein Rausschmiß, keine Disziplinarmaßnahmen.

    Also: Wenn Sie das nächste Mal jemandem die Nase brechen wollen, sagen Sie doch einfach:
    „Ja, der trug ja keine Maske! Wahrscheinlic ohnehin ein NAZI!“

    https://unser-mitteleuropa.com/ordnungsamt-mitarbeiter-brachen-jugendlichem-nase-wegen-fehlender-maske-nur-2-000-euro-strafe/

  5. Der 11. September 2001. . . ein Vorbote ?

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    DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – BAND 5 108. Das Zeitalter der Technik 2 — 3
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    Wenn aber auch die Zahl der Reinen und Guten wie zu den Zeiten Noahs sich sehr verringern wird, dann soll die Erde abermals beschickt werden mit einem allgemeinen Gerichte, in welchem
    weder der Menschen noch der Tiere, noch der Pflanzen geschont wird. Es werden da den stolzen Menschen nichts mehr nützen ihre feuer- und todspeienden Waffen, nichts ihre Burgen und ehernen Wege, auf denen sie mit der Schnelligkeit eines abgeschossenen Pfeiles dahinfahren werden; denn es wird ein Feind aus den Lüften angefahren kommen und wird sie alle verderben, die da allzeit Übles getan haben.

    Das wird sein eine wahre Krämer- und Wechslerzeit. Aber was Ich erst jüngsthin einmal zu Jerusalem im Tempel den Wechslern und Taubenkrämern tat, das werde Ich dann im Großen tun auf der ganzen Erde und werde zerstören alle die Kramläden und Wechselbuden durch den Feind, den Ich aus den weiten Lufträumen der Erde zusenden werde wie einen dahinzuckenden Blitz mit großem Getöse und Gekrache. Wahrlich, gegen den werden vergeblich kämpfen alle die Heere der Erde; aber Meinen wenigen Freunden wird der große, unbesiegbare Feind kein Leids tun und wird sie verschonen für eine ganz neue Pflanzschule, aus der neue und bessere Menschen hervorgehen werden!

    Der 11. September 2001. . . ein Vorbote ?

    https://www.youtube.com/watch?v=QbRk3WAIhVQ

    Die Frohe Botschaft an das deutsche Volk !

    https://morbusignorantia.wordpress.com/2018/08/29/war-es-so-mythen-und-fakten/#comment-50804

  6. Ein konservativer und liberaler Blog.

    Ja, das merkt man. Erinnert mehr an „Gemischtes“, Sorry. Wer „glaubt“ denn heute noch an 9/11 ?
    Das wussten kurz danach schon ganz intuitiv viele Menschen: Die waren das selbst. Damit haben sie die neue Ära der Angst aufgebaut. Alles läuft doch wie am Schnürchen. Sie haben uns am Gängelband. Viele, vor allem aus der Wirtschaft fallen krass darauf herein. Ja, jeder wie er will. liberal eben.

    1. Lieber Kevin,
      dies ist in der Tat ein konservativer Blog. Daher lasse ich andere Meinungen gelten, auch wenn sie nicht unbedingt meine Meinung widerspiegeln. So fangen Debatten und Diskures an – nicht durch das Abwerten der Meinung anderer.

      Die wenigsten Ihrer Beiträge waren bislang konstruktiv oder erhellend.
      Viele Grüße von Maria

  7. altmod,
    denken Sie denn, ich wäre der einzige, der in Bezug auf die Verbrechen Israels klar sieht?
    Hunderttausende von Juden, v.a. in den USA, sehen die Tatsachen gerade so, wie ich sie Ihnen präsentiert habe. Wenn Sie meinen, daß ich da irgend einen historischen Fehler begangen hätte, warum legen Sie nicht den Finger drauf? Argumentieren Sie doch.
    Und noch etwas: Der Vorwurf, ich sei ein Feind der Juden, ist absolut unsinnig. Die Juden sind Leute wie alle anderen auch, sie lieben ihre Familien und ihr Volk, wie könnte man normale Menschen feindlich ansehen?
    Haben Sie denn keine Argumente, daß Sie zu dieser abgenützten Waffe greifen?

      1. Altmod,
        Danke für die Überlassung des Dokuments. Ich habe es noch nie gesehen. Das ist wirklich ein Argument!

        WAS STEHT DRIN?
        Die Generalversammlung „empfiehlt“, „ersucht“ den S.-rat „zu prüfen“, Maßnahmen zu ergreifen, … (empfiehlt), daß der Sicherheitsrat jeden Versuch, die in dieser Resolution vorgesehene Regelung gewaltsam zu ändern, als eine Bedrohung oder einen Bruch des Friedens oder eine Angriffshandlung, gemäß Artikel 39 der Charta, betrachtet.

        TEILUNGS- P L A N mit Wirtschaftsunion
        …“NACH Abschluß des Abzugs der Streitkräfte der Mandatsmacht, in jedem
        Fall spätestens am 1. Oktober 1948, entstehen in Palästina ein unabhängiger arabischer Staat und ein unabhängiger jüdischer Staat sowie das in Teil III dieses Plans vorgesehene internationale Sonderregime für die Stadt Jerusalem“

        Es wird eine KOMISSION eingesetzt, …
        Die Verwaltung Palästinas wird in dem Maße, wie die Mandatsmacht ihre Streitkräfte
        abzieht, SCHRITTWEISE an die KOMMISSION übergeben, die im Einklang mit den Empfehlungen der Generalversammlung unter der Leitung des Sicherheitsrats tätig wird.

        usw., usw.

        Es war ein PLAN, ein VORSCHLAG; die Gen.-v. konnte selbstverständlich NICHT eine Teilung des Staates Palästina dekretieren, auch der S.-rat konnte das nicht. Immerhin unterstand das Gebiet ja weiterhin den Briten!
        Über den PLAN sollten die streitenden Parteien verhandeln, sonst hätte ein Plan, ein Vorschlag, doch überhaupt keinen Sinn gehabt.

        Die VORGESCHLAGENEN Grenzen der Gebiete waren derart einseitig, daß die Einheimischen den Plan abgelehnt haben. Nun hätte verhandelt werden müssen, eventuell hätte die UNO nach Anhörung der Einwände der Einheimischen einen modifizierten Plan VORSCHLAGEN können.

        Die Seite der Migranten hat sich einseitig über den UNO-Vorschlag hinwegggesetzt und in den von den Einheimischen bereits abgelehnten Grenzen einen Staat ausgerufen, der bereits 2 Stunden danach von den USA anerkannt wurde (na, sowas!).
        Das konnte man durchaus als „Gewaltakt“ gegen die Briten, gegen die Einheimischen, gegen das Völkerrecht auffassen, der eigentlich eine sofortige Intervention des Sicherheitsrates als „… Bedrohung, … Bruch des Friedens, …Angriffshandlung, gemäß Artikel 39 der Charta …“, hätte zur Folge haben müssen (s. Teilungsplan).

        Nun ja, es geht eben nicht nach dem Völkerrecht.
        Ebensogut könnten die Türken oder die „libanesischen“ OK-Clans einen ihnen gehörenden und weiterer Einwanderung offenen (!!!) Staat Berlin-Brandenburg ausrufen.

        1. Bei Entscheidungen der UNO hat es sich – nach meinen bescheidenen Erkenntnismöglichkeiten – nie oder seltenst um „Völkerrecht“ im Sinne der betroffenen Völker gehandelt.

        2. altmod,
          da haben Sie nur allzu recht!
          Die Koalition der Willigen im WKII wurde ab 1942 als „Vereinte Nationen“ genannt. 1944 entwarf Roosevelt zusammen mit Churchill auf einem Flugzeugträger als Propagandainstrument die geradezu wunderbare „Charta“ (1 DIN A4-Seite), die für alle Staaten der Erde gelten sollte, selbstverständlich nicht für die Bösen.
          Und wer „böse“ war, das bestimmten eben ganz schnell Roosevelt und Churchill.

          So ist das mit dem Völkerrecht.

  8. Nur mal so als Denkanstoß: Vielleicht sind die Muslime, Islamisten, etc. lediglich die „nützlichen Idioten“.
    Und wem nützt Terrorismus ? Immer dem Staat in dem er passiert. Siehe Patriot Act.

  9. ein religiöser u. politischer Islamismus ? was ist denn das für eine Wortschöpfung ? Besser könnens die Propheten des Islam nicht : ständige Verwirrung durch 1001 Sprachgeflechte. Definieren Sie „Glaube“ – der Rest des islamischen Gedöns ist Politischer Islam – totalitär- faschistisches Weltbild.

    1. Etwas aktueller und von heute,dafür auch länger:
      ******************************************************

      Große Wahlkampfrede von Dr. Gottfried Curio zur Bundestagswahl 2021

      Gottfried Curio
      92.200 Abonnenten

      Stellen Sie sich vor, Deutschland befindet sich mitten im Wahlkampf – und keiner spricht über Inhalte. Zumindest keiner außer der AfD: Nur wir trauen uns, jene wichtigen Zukunftsfragen anzusprechen, um die die anderen Parteien einen weiten Bogen schlagen. Stattdessen bemühen die sich, möglichst dröge Themen in den Vordergrund zu rücken und den Bürger so einzuschläfern.

      Die AfD indes will die Bevölkerung nicht einschläfern, sondern aufwecken! Geradezu exemplarisch ist etwa der Umgang der Parteien mit dem Thema Afghanistan; während die anderen Parteien direkt in einen selbstgefälligen Überbietungswettbewerb einsteigen, wie viele zehntausend ‚Afghanen‘ denn aufzunehmen seien, stellt die AfD die Grundsatzfrage: ist es wirklich ratsam, eine Volksgruppe einzufliegen, die zu 99% die Scharia befürwortet und hierzulande schon als überproportional kriminell auffällig geworden ist?

      Oder sollten diese, wenn sie denn Schutz suchen, nicht doch lieber in kulturnahen Nachbarländern versorgt werden? In meiner Rede gehe ich – neben aktuellen politischen Entwicklungen – aber auch auf die Kanzlerkandidaten ein, welche sich offenbar gegenseitig nicht in einem Über-, sondern eher in einem Unterbietungswettbewerb befinden.

      (Text youtube)

      https://www.youtube.com/watch?v=RSiyfZ_KFY8

      ca 50 min.

  10. Alle diese Mythen dienen dazu die wahren Gründe zu verschleiern. Der Terrorismus ist nicht nur das Produkt des Islam, die machen sehr oft nur die Drecksarbeit.
    Um es den friedlichen Menschen besser plausibel zu machen, dass wir nicht ohne Kriege so friedlich für uns hin leben können, hat man den Terrorismus stark gemacht.
    Früher musste man in den Krieg ziehen, das würde heute niemand mehr tun. Siehe Afghanistan, da sind auch alle abgehauen. Auch unsere Politiker und Militär sind nicht mehr bereit das Volk zu verteidigen, also nimmt man den Terrorismus um Völker zu erniedrigen und zu zerstören, alleine schon durch Panik und Angst.

  11. ZITAT: „Es muss nicht nur der Zustrom, sondern auch die materiellen wie sozialen Alimentierungen der Kommenden und bereits Zugeströmten beschnitten werden.“

    Sehe ich auch so. Das bedeutet z.B.: Tschüss Kindergeld. Kinder kriegen muss privatisiert werden. Natürlich muss dann auch die weitere Ausplünderung des Landes unterbleiben, so dass den Familien genug Geld zur Verfügung steht. Deutschland darf sich nicht länger als Niedriglohnland anbieten.

  12. Zweifellos hat die Religion des Mohammed Mord und Vernichtung im Programm.
    Altmod hat zurecht einige Ursachen für den islamischen Terrorismus und echte Attentate aufgezählt.
    Nicht erwähnt hat er die terroristisch-brutale Landnahme der Europäer in Palästina und die fortdauernde Entrechtung und Verfolgung der Einheimischen dort durch den Staat und das Militär.

    Der allerwichtigste Grund für spektakuläre Attentate (etwa 9/11 !!!) ist aber die Instrumentalisierung durch den westlichen Imperialismus. Heute kann doch wirklich niemand auf der Welt glauben, daß die „40 Räuber“ mit Teppichmessern sämtliche Sicherheitseinrichtungen und die etwa 30 (!!!) Geheimdienste der mächtigsten Nation der Erde und ebenso das Pentagon übertölpelt hätten, während Bush-Intimus Bin Laden (als Ali Baba) aus der afghanischen Höhle steuerte:
    ZWEI Flugzeuge lassen DREI Wolkenkratzer in Staub zerfallen!

    Wer 20 Jahre lang den heiligen Glauben an BUSH und die NEO-Cons bewahrte, kann durch die einfache Lektüre eines einzigen Artikels (Lesezeit 6 Minuten) geheilt werden:

    http://antikrieg.com/aktuell/2012_09_11_derelfte.htm

      1. Semench,
        Lesen bildet!
        Lies doch einfach mal den Artikel!
        Dann glaubst Du nicht mehr, daß 2 Flugzeuge 3 Hochhäuser sprengen können.
        Oder hat Du irgendwelche grundsätzlichen Erwägungen, den Offiziellen eher zu glauben als dem Augenschein?

    1. Wenn man von der „terroristisch-brutale(n) Landnahme der Europäer in Palästina“ spricht, sollte man Ross und Reiter nennen für die Verwerfungen in dieser Region: die Briten und Franzosen.
      Die von den Briten erfundene Balfour-Deklaration von 1917 war aus Kalkül und vordergründig an die Führer der zionistischen Weltorganisation gerichtet und wird als eine Garantieerklärung an den Zionismus angesehen, in Palästina eine „nationale Heimstätte für das jüdische Volk“ errichten zu können. Es ging aber um strategische Erwägungen, um Verbündete zu gewinnen, die Osmanen aus Palästina und dem Nahen Osten zu vertreiben. Vorausgegangen war 1916 schon das Sykes-Picot-Abkommen, eine geheime Übereinkunft zwischen den Regierungen Großbritanniens und Frankreichs, um die kolonialen Interessengebiete im Nahen Osten nach der erwarteten Niederlage des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg zu verteilen. Die nach dem Krieg erfolgten Grenzziehungen waren dann auch rein willkürlich, den Land- und Rohstoff-hungrigen Absichten entsprechend.
      Die mehr oder minder hoffnungsfroh eingewanderten Juden – „Zionisten“, wenn man durchaus so sagen möchte – wurden neben den alteingesessenen Arabern in dieser dünn besiedelten Wüstenei zum Spielball der Geo-Strategen von der Insel und auch der „Grand Nation“ ausersehen. Der Umgang mit den Juden durch die westlichen Mächte, nicht nur mit denjenigen, die Hitler gerne zunächst noch „verkaufen“ wollte – von GB bis zu den USA (Frankreich hatte ja spätestens ab 1940 keine Bedeutung mehr – war zynisch, und sowohl die Araber (1920 und 1921) wie später die Juden 1946 (Anschlag auf das King David Hotel) glaubten, mit Terroranschlägen ihren Interessen mehr Aufmerksamkeit verleihen zu können. Im November 1947 stimmte die Vollversammlung der Vereinten Nationen für die Errichtung von zwei Staaten auf dem Gebiet des britischen Mandatsgebietes (westlich des Jordans) – eines jüdischen und eines arabischen Staates. Soweit zur „terroristisch-brutale(n) Landnahme der Europäer in Palästina“.

    1. Die islamistische Gefahr spielt im Wahlkampf keine Rolle

      Zwei Attacken fanatischer Einzeltäter an nur einem Tag verunsichern die Bevölkerung. Diese Bedrohung wird von der Politik erstaunlicherweise fast vollkommen ignoriert, meint Gunnar Schupelius. …

      ….Dabei drängt sich diese Sorge uns allen auf, ganz aktuell: Am letzten Sonnabend stach der afghanische Flüchtling Abdul Malik A. (29) in Wilmersdorf der Anwohnerin Regina G. (58) in den Hals, die auf der Güntzelstraße eine Hecke schnitt. Sein Motiv: Sie sollte als Frau diese Arbeit nicht tun.

      Abdul Malik A. wollte ihr die Kehle durchschneiden, wurde aber vom Passanten Klaus F. (66) aufgehalten, der mutig eingriff und dann selbst niedergestochen wurde. Regina G. ringt auf der Intensivstation noch immer um ihr Leben.

      Am selben letzten Sonnabend griff ein abgelehnter Asylbewerber aus dem Irak in der Lobby eines Hotels in Charlottenburg den Hausmeister mit einer Eisenstange an. Als die Polizei eintraf, rief er „Allah“ und „Ich töte alle“ und zeigte den erhobenen Zeigefinder, also die sogenannte Tauhid-Geste, mit der Muslime auf Gott hinweisen. ….

      (Auszug)

      https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/die-islamistische-gefahr-spielt-im-wahlkampf-keine-rolle
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      Der tagtägliche 9/11 im westlichen Kulturkreis!

  13. Unser Gehirn passt nicht zu unserer Technologie
    Nemesisblog Psychologie 1

    Lesezeit: 3 Minuten
    Vor gut einem Jahrzehnt, wurde der Harvard-Professor und renommierte Urvater der Soziobiologie Edward O. Wilson, gefragt, ob Menschen in den zukünftigen 100-Jahren in der Lage sein werden, große Krisen zu lösen.

    “Ja, antwortet er, ich denke, wenn wir ehrlich und klug sind”. “Das eigentliche Problem der Menschheit ist Folgendes: Wir haben paläolithische Emotionen, unser Gehirn arbeitet immer noch im altsteinzeitlichen Modus, d.h. in mittelalterlichen Institutionen verhangen in gottgleichen Technologien.”

    Seit Wilsons Feststellung haben die gottähnlichen Technologien dramatisch zugenommen, während die alten paläolithischen Impulse unseres Gehirns dieselben geblieben sind.

    Aber niemand Beschwert sich gegen die heutigen Tec-Konzerne, dass ihre digitalen Infrastrukturen die natürlichen Kapazitäten unseres Gehirns maßlos überfordert haben. Stattdessen hören wir nur Bedenken, dass die großen Tec-Giganten unsere persönlichen Daten sammeln oder dass sie einfach nur zu groß sind.

    Stellen wir uns vor, wir hätten es geschafft, dass Datenschutzproblem zu lösen. In dieser neuen Utopie würden wir alle unsere Daten besitzen und Technologiegiganten wäre es verboten, unseren Online-Aufenthaltsort zu verfolgen. Sie hätten nur noch den Zugriff auf Daten, deren Weitergabe wir genehmigt haben.

    Wahrscheinlich würden weniger Sinnlose Anzeigen bekommen und unserer Paranoia wäre nicht so fortgeschritten!

    Aber unsere Sucht nach sozialer (Online) Anerkennung in Form von „Likes“ würde weiterhin unsere Aufmerksamkeitsspanne und geistige Sensibilisierung zerstören. Unser Gehirn würde immer noch von Polemik und Hass-Tweets angezogen werden und die demokratische Debatte würde durch Infantilismus ersetzt werden. Jugendliche würden weiterhin, durch Soziale-online-Anerkennung und Cybermobbing ihre geistige Gesundheit und körperliche Fitness einbüßen.

    KI-Algorithmen würden uns weiterhin in Richtung Extremismus und Verschwörungstheorien treiben, da die KI-Empfehlungen billiger sind als die Bezahlung echter Redakteure. Und radikale Inhalte, die in sog Online-Filterblase erzeugt werden, würden weiterhin Massenmorde, Vergewaltigungen als sehenswert vorschlagen.

    Durch die Beeinflussung von zwei bis drei Milliarden Gehirnen auf diese Weise, halten die heutigen sozialen Medienkonzerne die „Feder“ der Weltgeschichte in der Hand: Die Kräfte, die sie freigesetzt haben, werden zukünftige Wahlen und sogar unsere Fähigkeit, Fakten von Fiktionen zu unterscheiden, im erheblichem Maße beeinflussen und die Spaltungen innerhalb der Gesellschaft vorantreiben.

    Der Datenschutz stellt ein erhebliches Problem dar, dass dringend angegangen werden muss. Aber selbst die besten Gesetzte schützen uns nicht vor uns selbst.

    Mit unseren frühzeitigen Instinkten können wir den Angeboten der Technologien einfach nicht widerstehen. Es beeinträchtigt die Privatsphäre und unsere Fähigkeit kollektive Probleme zu lösen.

    Das liegt einfach daran, dass unser frühzeitliches Gehirn nicht für ein allwissendes Bewusstsein und für die Leiden aller Menschen gebaut ist. Unsere Online-Newsfeeds fassen alles an Schmerzen und Grausamkeiten der Welt komprimiert zusammen und ziehen unser Gehirn in eine Art erlernte Hilflosigkeit. Technologie, die uns nahezu vollständiges Wissen ohne ein angemessenes Maß an Entscheidungsfreiheit vermittelt, sind ein ernstzunehmendes Problem.

    Unsere frühzeitigen Gehirne sind auch nicht für die Suche nach der Wahrheit ausgestattet. Informationen, die unsere Überzeugungen bestätigen, geben uns ein gutes Gefühl. Informationen, die unsere Überzeugungen in Frage stellen, tun dies nicht. Tec-Konzerne, die uns mehr von dem Geben, worauf wir gerne klicken, sind an sich uneinig. Jahrzehnte nach der Spaltung des Atoms hat die Technologie die Gesellschaft in verschiedene ideologische Universen aufgeteilt.

    Einfach ausgedrückt, die Technologie hat unser Gehirn übertroffen und unsere Fähigkeit verringert, wichtige Herausforderungen zu bewältigen. Das Werbegeschäftsmodell, dass auf der Ausnutzung dieses Missverhältnisses basiert, hat die Aufmerksamkeitsökonomie geschaffen. Im Gegenzug erhalten wir die “freie” Herabstufung der Menschheit, die Degeneration, die Infantilisierung unserer Gesellschaft.

    Ich denke, das macht uns mehr und mehr unfähig zu überleben; mehr und mehr unfähig den Tod als Gegenstand dessen zu betrachten, dass das Leben erst lebenswert macht. Social-Media bietet jedem die Möglichkeit (grandstanding), mit phänomenaler Leichtigkeit eine große Anzahl von Menschen zu erreichen, und gibt schlechten Wissenschaftlern und Politdarstellern die Möglichkeit, Unruhen zu säen und politische Spaltungen zu schüren.

    Aus meiner Sicht ein interessanter Beitrag, gefunden auf Nemesisblog.

    Herzliche Grüße

    Artushof

    NEC TEMERE-NEC TIMIDE

    1. Ja und nein.
      Die Fragen die sich die Leute stellen müssten lauten:

      Was ist jetzt wirklich wichtig für mich und warum?
      Wem nutzt das Angebot das mir gerade gemacht wird und wozu brauche ich das jetzt?

      Doch das tut kaum einer!
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      krasses Beispiel

      2021 | The Smart Good Life

      https://www.youtube.com/watch?v=545WfcPTkYU

      ….öhhhm, nö! Danke und Tschüss!

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