Ein offenes Wort zur Bundestagswahl

Unbenannt - 4Liebe Leser,

Sie als politisch interessierte Bürger werden die Wahlkampf-Aktivitäten der Parteien gewiß aufmerksam verfolgen. Für mich gilt das auch. Viele unter Ihnen kennen meine z. T. recht kritischen Artikel und fordern mich jetzt auf, auch im Wahlkampf kritisch zu bleiben – und “endlich `mal etwas gegen die CDU” zu schreiben. Ich will mich gar nicht vor einer deutlichen Antwort drücken, sondern Ihnen gerne meine Haltung begründen:

1.) In diesem Bundestags-Wahlkampf geht es um die Alternative “bürgerliches Lager” gegen “sozialistisch/libertäres Lager”. Natürlich “juckt” es mich – leider oft genug -, meiner verehrten Frau Kanzlerin wieder ´mal ´was einzuschenken. “Stoff” und Anlaß dazu gäbe es genügend – vor allen Dingen im Hinblick auf unsere christlich-abendländischen Wertevorstellungen, die unter Merkel fast unter die Räder gekommen sind, und auch im Hinblick auf “Europa”. Ich streite für ein Europa der Vaterländer, für ein geeintes, aber kein Einheits-Europa – und ich will schon gar nicht für unverantwortliche Politik haften. Sie kennen das alles.

2.) Trotz allem werden Sie von mir bis zum Tag der Bundestagswahl keinen kritischen Artikel gegen die Union, gegen die FDP oder gegen die AfD lesen können. Es schadet uns, wenn wir gegenseitig aufeinander losgehen, statt den Gegner zu stellen und zu bekämpfen. Ob Sie Union, AfD oder FDP wählen – Hauptsache, Sie gehen zur Wahl und stärken das bürgerliche Lager. Zuhause bleiben ist keine Alternative; denn damit werden die Anderen nur größer.

3.) Ganz offen: Mich gegenüber einer Union der Merkels, von der Leyens, Seehofers oder Laschets zurückzuhalten, bereitet mir Schmerzen. Ich kann verstehen, wenn jemand mit meiner Entscheidung, die natürlich nur vorläufig ist, nicht einverstanden ist. Ich respektiere jede andere Entscheidung.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr P. H.

Ein Kommentar

  1. Ich werde mir eher die Hand abhacken, als dass ich noch einmal CDU wähle, solange die CDU unter Merkel eine Kopie von Rot/Grün ist! Auch auf die Gefahr hin, dass vielleicht Rot/Grün selbst wieder an die Macht kommt. Lange genug habe ich das “kleinere Übel” gewählt. Jetzt reichts!!!

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