Krawalle in Leipzig: Eskalation unter roter Flagge

(www.conservo.wordpress.com)

Von Alex Cryso

Feilen die Linken weiter an der kommunistischen Revolution und dem Sturz des kapitalistisch-demokratischen Systems? Nach drei Krawallnächten in Leipzig dürfte unmissverständlich klar sein: Deutschland entwickelt sich immer mehr zu Pulververfass, wo die Zeiten des Friedens, des Wohlstandes und der inneren Sicherheit endgültig vorbei sind.

Im fast schon berüchtigten Stadtteil Connewitz lieferten sich Hundertschaften von Linken, Antifa-Mitgliedern, Kommunisten und Hausbesetzer gewalttätige Straßenschlachten, die erneut von einer fragwürdigen linken Ideologie beseelt waren. Wie immer wurden fadenscheinige soziale bis weltverbessernde Bewegründe für die Exzesse vorgeschoben: Da geht es um bezahlbaren Wohnraum und nachbarschaftliche Solidarität in der „sozialen Kampfbaustelle Leipzip-Connewitz“, wie es die verfassungsfeindliche Internetplattform Indymedia ausdrückte. Dem nicht vorhandenen rechten Faschismus in unserem Land sollte erneut mit Gewalt begegnet werden während der Indy-Autor vom Straßenkampf der 90er Jahre schwärmte und sich die „revolutionären Tendenzen von territorialen Kämpfen in Chile, Rojava und Griechenland“ zum Vorbild nahm. Bereits am nächsten Wochenende könnte es schon weitergehen, wenn die Linken zu „kritischen Aktionstagen“ aufrufen,marktschreierisch „Storm the Fortress – Break all borders“ („Stürmt die Festung, rennt alle Grenzen nieder“) fordern und das Ganze auf Indymedia unter dem Motto „Autonom, militant, antiautoritär“ bewerben.

Seit Donnerstag herrscht in Connewitz jedenfalls keine Ruhe mehr. Bis zu 500 Beteiligte sollen es pro Krawallnacht gewesen sein. Zirka zweieinhalb Monate nach den Ausschreitungen in Stuttgart wird das Kapitel der unkontrollierten Massengewalt um eine weitere Episode fortgesetzt. Wasserwerfer, Polizeihubschrauber und Tränengas waren permanent im Einsatz – im Gegenzug wurden Beamte mit Steinen und Feuerwerkskörper beworfen. Zahlreiche Häuser und Fahrzeuge wurden beschädigt. Ein Polizeiwagen wurde angezündet, neun Einsatzkräfte verletzt, der Straßenbahnverkehr durch brennende Mülltonnen zeitweise komplett lahmgelegt. Eine Polizeiwache wurde mit Pflastersteinen und Farbbeuteln beworfen und so weiter. Mittlerweile forderte sogar die CDU härtere Strafen bei Gewaltanwendungen gegenüber Polizisten. Und auch der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) verurteilte die Ausschreitungen aufs Allerschärfte: „Man schafft keinen Wohnraum, in dem man Polizisten angreift und Barrikaden anzündet!“ Erst am Mittwoch war ein besetztes Haus im Leipziger Osten geräumt worden, was als Stein des Anstoßes gelten mag.

www.conservo.wordpress.com     9.9.2020

3 Kommentare

  1. ZITAT: „Man schafft keinen Wohnraum, in dem man Polizisten angreift und Barrikaden anzündet!“

    Natürlich nicht. Diese Figuren wollen auch gar keinen Wohnraum schaffen. Mit richtiger Arbeit haben die nichts zu tun. Ich vermute, in diesem Teil der Galaxis gibt es kein einziges Gebäude, das von einer Antifa-Brigade erbaut wurde.

  2. Die Zerstörung und Vernichtung ganzer Stadtteile von Chaoten die in ihrem Leben noch nichts geschaffen haben wird immer mehr um sich greifen.
    Der Bürgerkrieg scheint nicht mehr fern zu sein.
    Die Polizisten, die ihre Köpfe hinhalten, müssen sich noch für die Krawalle entschuldigen.
    Was für ein unterwürfiges Pack, statt Härte zu zeigen und jedem die Sozialleistungen zu streichen, machen sie noch Kniefälle vor dem linken Pöbel.
    Unsere Presse ist mal wieder still, sehr still, war ja keine Reichtagsstürmung von lauter Rechtradikalen.

    1. Und keine Entschuldigung für die brutalen Übergriffe der Büttel auf wehrlose Menschen.
      Aber diesen arbeitsscheuen Gesindel noch die Füße küssen in Form von Entschuldigungen ist an Debilität kaum zu übertreffen.

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