Bundestagsabgeordnete sollen zu Weihnachten „Fremdfamilien“ einladen

Frohe Weihnachten für Flüchtlinge – Bundestag beschließt: Alle Abgeordneten müssen über die Weihnachtstage eine „Fremdfamilie“ bei sich zu Hause aufnehmen!

Von Thomas Böhm*)

Thomas Böhm
Thomas Böhm

Berlin – Schöne Bescherung für die Flüchtlinge, die Deutschland aufsuchen mussten. Der Bundestag hat heute in einer außerordentlichen Sitzung mit überwältigender Mehrheit beschlossen, dass alle Abgeordneten mindestens eine Asylantenfamilie bei sich zu Hause aufnehmen muss.

Die Regelung gilt vom 24. bis einschließlich 26. Dezember. Außerdem wurden die Parlamentarier dazu angehalten, ihre Gäste segensreich zu beschenken. Beim Festtagsbraten allerdings sollte auf die kulturellen Hintergründe (z.B. Halalschlachtung) geachtet werden.

Angela Merkel: „Ich bin glücklich, dass dieser Vorschlag von einer so breiten Mehrheit im Bundestag getragen wird. Damit setzen wir Politiker ein Zeichen der Solidarität mit den armen und hilfsbedürftigen Menschen dieser Welt.“

Grüner Moslem als Christkindneu

Cem Özdemir von den Grünen ist ebenfalls von dieser einmaligen Aktion begeistert: „Sie zeigt, dass wir Politiker nicht immer nur von den Bürgern etwas fordern, sondern uns selbst in die Pflicht nehmen und dadurch auch als Vorbilder taugen.“

Der Grünen-Politiker will sich für seine Gäste als Christkind (!) verkleiden und den Kindern eine Sanduhr zum Spielen schenken.

Aber nicht nur das. Die Fraktion der Grünen hat beschlossen, dass bereits schon morgen früh sämtliche Parteimitglieder in einer konzertierten Aktion ihre Haus- bzw. Wohnungsschlüssel in den Gulli werfen, ihre Türen aufsperren und nie wieder zumachen werden.

Weltoffen, Haustür offen

Cem Özdemir: „Unter dem Motto ‚Meine Wohnung ist Dein Schloss“ wollen wir so der Zunahme der Fremdenfeindlichkeit in Deutschland entgegenwirken. Ab sofort ist das Zuhause der Grünen-Mitglieder für alle Menschen dieser Welt offen. Schließlich ist diese gelebte Weltoffenheit ein wichtiger Bestandteil unseres Grundsatzprogrammes.“

Gregor Gysi von der Linkspartei verspricht seinen Weihnachtsbesuchern einen Besuch in einer Moschee:

„Viele Asylanten kennen ja das Fest der Liebe gar nicht. Was soll ich sie unter einen Tannenbaum setzen und fromme Lieder singen lassen, die sie gar nicht verstehen. Wir werden auf Dekoration und Geschenke verzichten und vor dem Moschee-Besuch noch einen Döner-Laden frequentieren.“

Vom Döner zu Borcherts

Sigmar Gabriel von der SPD hat sich vorgenommen, eine muslimische Familie aus Syrien bei sich aufzunehmen. „Eigentlich wollten wir ein paar Christen einladen. Aber irgendwie sind mir deren Kultur und Bräuche zu fremd. Mit den muslimischen Gebräuchen kennen wir uns zu Hause einfach besser aus. So sind für diese kurze Zeit weniger Anpassungsschwierigkeiten zu erwarten.“

In der Presse fand diese Entscheidung großen Anklang. Mehrere Chefredakteure und Verleger haben ihre Solidarität verkündet und ihren Angestellten ebenfalls empfohlen, zu Weihnachten Flüchtlinge zu beherbergen und zu bewirten.

Franz-Josef Wagner von der „Bild“ will sogar seinen Porsche verschenken und mit seinen Gästen ins Borcherts gehen.

„Ich bin doch kein PEGIDA-Idiot, der gegen Asylmissbrauch und für klare Einwanderungsregeln auf die Straße geht. Maria und Josef waren ja ebenfalls Flüchtlinge. Wobei ich zugeben muss, dass in diesem Jahr nur Maria, Monika und Marianne bei mir die Feiertage verbringen. Für Josef ist einfach kein Platz mehr in meinem Bett.“

Damit die finanzielle Last für den einzelnen Abgeordneten nicht zu groß wird, hat der Bundestag in derselben Sitzung ebenfalls beschlossen, das Weihnachtsgeld einmalig auf 10.000 Euro zu erhöhen.

Angela Merkel: „Einmal im Jahr zumindest sollte auch der Steuerzahler seine Solidarität mit den Flüchtlingen dieser Welt beweisen können.“

*) Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ und ständiger Kolumnist bei conservo

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